GedankenBilder Edith Tries

Helga F.:
Liebe Edith,na da war ja einiges los bei dir,
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Zitante Christa:
Das tut mir leid, Edith, daß das Leben
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Maria:
Südtirol ist schön! Tolles Foto der
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Agnes:
Das gefällt mir, ein schönes Bild.D
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Helga F.:
Hallo liebe Edith, alles ok bei dir? Ja der F
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Maria:
Lichtblicke können wir wohl alle gut geb
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Helga F.:
Liebe Edith, leise klingen die besonders sch&
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Maria:
Endlich gibt es hier wieder was Neues, Und da
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Agnes:
Liebe Edith,ich hoffe sehr, dass Du bald wied
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Helga F.:
Liebe Edith,ich wünsche dir eine gute un
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Tag: Urlaub

DANKE!

Sehr lange ist es her, mein letztes Posting.
Schon jetzt auf das Jahr zurückblickend kann ich sagen: es ist leider ein Jahr zum Abhaken.
2 Augen-OPs mit eher seltenen, gravierenden und noch anhaltenden Nebenwirkungen, die mich sehr beeinträchtigen, schwere Krankheiten im Freundeskreis, durchgehend schon seit Anfang des Jahres - und jetzt noch eine sehr schmerzhafte Knieverletzung im Wanderurlaub - nein, das muss man wirklich nicht haben.
Und dennoch veranlasst mich die letztgenannte Verletzung, ein ganz, ganz dickes Dankeschön auszusprechen!

Ein vor Jahren von mir (und in ähnlichen Worten bestimmt schon tausendfach) geschriebener und unterschiedlich zu interpretierender Spruch hat sich leider bewahrheitet:




"Wer hoch hinaus will,
kann tief fallen."

(ET)









Die Kurzfassung:
Freitags, am vorletzten Urlaubstag, sehr schmerzhafte (innere) Knieverletzung hoch oben auf dem Gitschberg in Südtirol.
Qualvoller Abstieg bis zur Bergstation, Abfahrt.
Abholung durch den Hotelier mit großem Transporter (und mit Krücken), weil ich nicht mehr laufen konnte.
Der Senior des Hotels bringt mich mitsamt meiner begleitenden Freundin ins 20 km entfernte Brixen zur Notaufnahme ins Krankenhaus.
Und er wartet dort 2 Stunden, obwohl ich ihn gebeten habe, zurückzufahren - und wir später mit dem Taxi.
Unklare Diagnose, hochdosiertes Schmerzmittel, Bandage, Gehhilfen für mich (ich habe jetzt italienische Krücken, die hat auch nicht jeder).
Und nein, ich gendere nicht!

Spätabends zurück im Hotel bekommen wir noch ein  Abendessen, und zwar kein Brot o.ä., sondern das volle Menü.
Der letzte Tag am Samstag sollte ein Bummel- und Shoppingtag in Brixen werden. Das haben meine 5 Wanderfreundinnen dann auch gemacht, ich wurde auf der Hotel-Terrasse liebevoll ver- und umsorgt:
Kühlakkus des Hauses, andere Gäste, die mir meine "Marende" (Vesper) zusammengestellt und an meine Liege gebracht haben, und später durch meine zurückgekehrten Freundinnen.

Da wir mit dem Zug gereist waren, mussten wir natürlich auch damit zurück.
Ausgerechnet bei der Rückfahrt mussten wir 2 x umsteigen, in München mit sehr knapper Umstiegszeit.
Und ich konnte nicht laufen! Also habe ich die Bahnhofsmission in München angerufen und um eine Umsteigehilfe mit Rollstuhl gebeten.
Dies wurde mir zugesagt.
Meine Freundinnen mussten sich allerdings mit (m)einem zusätzlichen, großen Koffer abquälen.

In München kamen wir mit 10 min Verspätung an, die Umsteigezeit war somit auf 9 Minuten geschrumpft.
Ich hatte aus dem Zug heraus die Bahnhofsmission informiert.
Wir mussten von Gleis 12 nach Gleis 22. Das hätte ich niemals alleine geschafft.

Die Dame der Bahnhofsmission stand mit Rollstuhl am richtigen Waggon - und los ging es im Dauerlauf quer durch den Münchener Bahnhof.
Sie hat es tatsächlich geschafft, wir alle haben den Zug erreicht.

Unterwegs in allen Zügen und auf allen Bahnsteigen:
nur freundliche, zuvorkommende Menschen, die mir in jeder Hinsicht behilflich waren.
Von der oft gescholtenenen, angeblich egoistischen Jugend habe ich nichts gespürt.
Die jungen und jüngeren Menschen waren mindestens genauso hilfsbereit wie die älteren Generationen.

Das alles hat mich sehr beeindruckt und berührt.
Und dafür geht mein großes Dankeschön an:

- Familie Peintner vom Hotel "Gitschberg"in Meransen für die warmherzige Betreuung
- an das Personal / die Ärzte in der Notaufnahme Brixen, die trotz vieler Patienten ruhig blieben
- an die Damen der Bahnhofsmission München, am Telefon und mit dem Rollstuhl
- an meine Freundinnen, ohne deren Hilfe ich nicht nach Hause gekommen wäre und die mich
  auch moralisch aufgebaut haben
- an all die Menschen, die mir auf der 10-stündigen Reise in irgendeiner Weise freundlich geholfen haben
- und an meinen Mann, der mich jetzt nach Kräften unterstützt.

Eine Diagnose steht noch aus, das MRT ist erst kommenden Freitag.
Die Schmerzen und Schwellungen sind nach wie vor sehr stark, die Medikamentendosis kann nicht reduziert werden.
Ich hoffe auf Besserung und zehre momentan von diesen ganzen, positiven Erfahrungen.

Euch allen alles Gute und beste Gesundheit!


Update v. 28.09.:

"Was haben Sie denn gemacht? Das kennt man sonst nur von Triathleten!"
So empfing mich der Radiologe nach dem MRT.

Um es kurz zu machen:
Stressfrakturen im Schienbein, direkt oben unterhalb des Knies. Bänder in Mitleidenschaft gezogen, kleiner , aber unbedeutender Meniskusriss.
Fazit: absolute Schonung für ca 6 Wochen (oder länger), wenn laufen, dann nur mit Gehhilfen, konsequentes Anlegen einer Orthese, tägliche Thrombosespritzen, Schmerzmittel...
Die Schwellungen sind nach wie vor da. Ich hoffe, da tut sich bald mal was.

Ich bin also weiterhin zur Untätigkeit gezwungen - und das, obwohl der Garten sozusagen um Hilfe schreit.
Selbst wenn ich spazieren gehen dürfte - ich kann es (noch) nicht.
Sportkurs auf Eis gelegt, zu allen Terminen muss mein Mann mich fahren.
Kein kurzer, gemeinsamer Herbsturlaub.

Immerhin habe ich jetzt genügend Zeit, mich an die Arbeit zu machen und meinen "GedankenBilder"-Wandkalender 2022 zu gestalten.
Bis der meinen Vorstellungen und Anforderungen entspricht, werden wohl 4-5 Wochen vergehen - so wie immer.

Also das Positive sehen, damit der aktuelle Zustand erträglich wird.

Alles Gute und liebe Grüße ind die Runde!

Nickname 20.09.2021, 18.41 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Memmingen, Zugspitzblick, Verona 1


Wir haben den Sommer verlängert und mit Freundin und Freund unseren "großen" Urlaub am Gardasee verbracht.
Auf dem Weg dorthin haben wir 2 x übernachtet.
Das erste Mal in Memmingen, das zweite Mal in Verona, da unsere Freunde
Konzertkarten für "Il Volo" hatten.
Da wir uns relativ spontan dem Urlaub angeschlossen haben,
konnten wir das Konzert leider nicht besuchen.


Hier die ersten Bilder dieser wunderschönen Reise.

Memmingen, leider in schlechtem Wetter, wie man an den Wolken sehen kann:










"Spiegelbild" im Café Bienvenue, einem unschlagbar guten Café mit französischen Leckereien.
Wir können es wärmstens empfehlen!





Am nächsten Morgen ging es weiter in Richtung Verona.
Zwischenstopp am Zugspitzblick:









Angekommen in Verona mussten wir zur Übernachtung durch enge Gassen ziemlich hoch hinauf.
Unser B&B Cà Novecento lag / liegt mitten in Olivenhainen, mit einem schönen Blick in das
Weinbaugebiet Valpolicella und über Verona.





Hier wachsen nicht nur Oliven, sondern auch Granatäpfel (melograni)




Zum Abschied bekamen wir Frauen von Enzio, unserem sehr netten Gastgeber,
je einen Granatapfel mitsamt Zweig und Blättern - als Glücksbringer.
Diese Unterkunft war ein Glücksgriff.
Liebevoll eingerichtet, mit einem aufgeschlossenen, deutsch sprechenden Gastgeber,
in einer sehr idyllischen Lage. Empfehlenswert!

Nickname 13.10.2019, 19.24 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Südtirol, Altfasstal


Meine jährlich wiederkehrende Wanderwoche, die dieses Mal 9 Tage dauerte, verbrachte ich mit meinen 5 "Wanderfrauen" in Südtirol.
Hier zeige ich einige Bilder vom Altfasstal. Dieses Tal wurde uns als lieblich beschrieben, und so machten wir uns auf den Weg. Der hoteleigene Fahrdienst brachte uns zum Ausgangspunkt am Taleingang und los ging es.
Wir wollten die Wieserhütte ansteuern (300 Höhenmeter und ca 1 Std 30 min. von unserem Ausgangspunkt aus) und nach einer Stärkung sollte es von dort aus weiter hoch gehen zum Seefeldsee.





Wir durchwanderten ein sanftes Tal mit Bachlauf, hügeligen Almwiesen und Wäldern.




Unten sanft, oben schroff und fast kahl - so präsentierte sich beim Hineinlaufen ins Tal
die Bergwelt des Altfasstals.



Von der Hütte bis zum See waren noch einmal 400 Höhenmeter zu bewältigen,
und das auf einer relativ kurzen Wegstrecke von ca 2 km.
Es würde also steil bergauf gehen. Wir müssen über den Grat, der hinten links zu sehen ist!




2 Mitwanderinnen wollten den vom Almwirt angekündigten sehr steilen, steinigen Aufstieg nicht mitmachen, so dass wir nur noch zu viert loszogen. Direkt hinter der Hütte fing es schon an: steiler, steiniger Aufstieg ... es stimmte.
Die gesamte Strecke bestand aus Steinen, Geröll und Matsche. Es war anstrengend und schweißtreibend, denn es war totz leichter Bewölkung sehr warm geworden.

Auf dem Foto wird nicht deutlich, dass es rechtsseitig steil abwärts geht. Aus diesem Grund hat noch eine Freundin aufgegeben und ist in Begleitung zweier hilfsbereiter, junger Wanderer zur Hütte zurückgekeht.




Wir hatten das Gefühl, dass der Weg nie enden würde. Wanderer, die vom See kamen, fragten wir nach der weiteren Beschaffenheit der Strecke. Die Auskünfte reichten von: das letzte Stück wird noch viel schlimmer - bis hin zu: wenn ihr das bis hier geschafft habt, schafft ihr den Rest auch noch! Ermunterung oder Trost?
Immer wieder glaubten wir, es doch nicht zu schaffen...



Dem Ziel so nah! Es soll nur noch 1/2 Stunde sein, bis wir den  Grat erreichen.
Und direkt dahinter bzw. darunter soll der See liegen. Aber ob das stimmt?
Wir sind ziemlich ausgepowert.




Aber so kurz vor dem Ziel wollen wir nicht aufgeben. Wir entwickeln dann doch noch einen großen Ehrgeiz -
und möchten für unsere Strapazen belohnt werden

Und dann haben wir es geschafft! Wir erreichen den Grat und haben unser
aaah-und oooh-und oh wie schön-Erlebnis ...
Und werden belohnt mit einer wunderschönen 
Berg-See-Kulisse:




Wir sind überwältigt von der Schönheit dieser Natur und froh darüber, dass wir es geschafft und den See erreicht haben.
Natürlich muss ein Beweisfoto sein, für alle, die nicht mitgekommen sind, aber auch für den Hüttenwirt,
der so komisch gegrinst hat, als er uns die Beschaffenheit der Strecke beschrieb.
Leider war er nicht mehr anwesend, als wir zur Hütte zurück kamen. Schade 

Der Abstieg war zwar nicht so anstrengend wie der Aufstieg, aber er war auch nicht "ohne".
Steil, steinig, matschig - wie beim Aufstieg schon gehabt.

Die Rast an der Hütte mit entsprechender Stärkung musste sein, bevor es das lange Altfasstal zurück ging.


Nickname 21.09.2019, 20.26 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Borkum


Ein paar Tage Auszeit auf Borkum, einer uns bis dahin unbekannten Insel, haben uns durchatmen lassen.
Es war noch recht kühl, der Wind war kalt, es war oft stark wolkig -
aber wir hatten keinen Regen!

Die Insel hat uns sehr überrascht. Die endlose Weite des Sandstrandes mit Sand erster Güte:
sehr fein, fast weiß, ohne Steinchen irgendeiner Art - perfekt.

Und dann die unterschiedlichen Landschaftsformen und der Bewuchs.
Die gesamte Insel ist von Wildrosen bewachsen, man könnte schon sagen:
überwuchert. 
An manchen Orten war der Rosenduft regelrecht betörend.
Es wachsen natürlich Gräser in den Dünen und Strandhafer, aber auch Schilf an kleinen Binnenseen.

Dann gibt es plattestes Land und anderswo eine hügelige "Krater"landschaft.
Hinzu kommt die Größe der Insel. Mit 31 Quadratkilometern ist sie die größte der sieben
bewohnten Ostfriesischen Inseln.

Daher ist es klar, dass wir bei unserem diesjährigen Besuch der Insel noch lange nicht
alles gesehen haben und mindestens noch 1 x wiederkommen müssen!

Und damit mein Bericht nicht so trocken wird, gibt es natürlich ein paar Fotos.


Blick vom Strand aus über die Sandbank, an deren einem Ende die Seehunde liegen,
die hier aber nicht mit drauf sind. Mit gefiel das wie mit Pinselstrichen gemalt
wirkende Segelschiff hinter der Sandbank auf dem offenen Meer:







Die beiden Reiter hätte ich gerne hintereinander reitend erwischt.
So schnell hatte ich aber meine Kamera leider nicht aus der Tasche geholt.
Ich hatte sie des Windes / Sandes wegen meistens gut verstaut.






Unglaublich viele Menschen hatten sich auf der Promenade versammelt,
um den Sonnenuntergang zu sehen. Von Romantik daher keine Spur,
zumal auch noch Weinfest auf der Promenade und wirklich jede Menge los war.
Schön anzusehen war der Sonnenuntergang aber trotzdem:





Jetzt ist sie fast verschwunden:





Ich wünsche allen ein schönes Pfingstwochenende!


Nickname 08.06.2019, 19.37 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Hohkönigsburg / Château du Haut-Koenigsbourg, Elsass


Endlich bin ich mal wieder hier und möchte gerne noch ein paar Fotos 
unseres gefühlt schon längst vergangenes Urlaubs zeigen.
Von Breisach aus machten wir einen weiteren Ausflug ins Elsass, 
und zwar zum Château du Haut-Koenigsbourg / zur Hohkönigsburg.
Diese Burg liegt knapp 30 km entfernt von Colmar, über das ich ja schon berichtet habe.

So genau weiß ich gar nicht, wie ich dieses imposante Bauwerk beschreiben soll.
Auf uns hat es gewirkt wie eine Mischung aus Burg und Märchenschloss.

Wir nähern uns der Burg:








Türme und Türmchen, Treppen, Giebel und Erker - hinter jeder Ecke gab es Neues zu entdecken.





Die Anlage ist sehr groß, gut erhalten und wirklich sehenswert.





In manchen Bereichen der Burg hat man tatsächlich den Eindruck,
sich in einem Märchenschloss zu befinden.









Hier sind gut die Felsen zu sehen, auf denen die Burg errichtet wurde:





Bei klarem Wetter könnte man vermutlich bis Deutschland gucken:






Am Eingang des Schlosses wurden die Rucksäcke kontrolliert, ebenso
sämtliche Taschen, Beutel und selbst die kleinsten Handtaschen.

Etwas erschreckt hat uns die Präsenz der Polizisten vor dem Schloss -
die Polizisten selber nicht, aber die Maschinengewehre,
die sie griffbereit (schussbereit) mit sich trugen.

Ein Besuch dieser Anlage ist wirklich empfehlenswert,
man sollte viel Zeit mitbringen -
und Kinder auf diese doch bedrohlich wirkenden Sicherheitsmaßnahmen vorbereiten.




Nickname 26.09.2018, 20.07 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Colmar

Zwar muss ich mich noch etwas mehr als die eine Stunde, die ich gerade investiert habe,
mit Photoscape befassen, aber: ich habe das zunächst Wichtigste herausgefunden.
Folglich kann ich die nächsten Fotos unseres Frühsommer-Urlaubs zeigen.

Dieses Mal dürft ihr mich nach Colmar / Elsass/ Frankreich begleiten.

Im ganzen Städtchen verteilt finden sich diese in die Straßen eingelassenen Hinweise:





So vergisst man nicht, wo man sich befindet

Die Freiheitsstaue ist hier abgebildet, da sie von  Frédéric-Auguste Bartholde
geschaffen wurde. Er stammte aus Oberitalien und wanderte später ins Elsass aus / ein.

Colmar wird von dem Flüsschen Lauch durchzogen. Wenn man in die malerische Innenstadt 
möchte, findet man einen der Zugänge über die Rue des Tanneurs und die gleichnamige Brücke.
Hier hat man einen schönen Ausblick auf die typischen Häuser, für die Colmar bekannt ist:





Hier war es noch relativ früh, entsprechend wenige Touristen und Einheimische waren unterwegs.
Später am Tag sah es dann so aus:





Mit Gondeln kann man die Lauch entlang schippern und bekommt 
Wissenswertes erzählt. Die Häuser an den Ufern sind wirklich sehenswert.

Und mit der Gondel kommt man auch an Stellen, die man zu Fuß nicht erreicht:





Nicht vorbeigehen konnte ich an einer der Pâtisserien / Biscuiterien.
Und was kauft man bevorzugt dort?
Macarons natürlich:





Wir hätten mehr als 10 Stück kaufen sollen. Solche Leckereien muss man ja zügig
verspeisen, die sollen doch nicht verderben 

Abends im warmen Sonnenschein - auf der Terrasse der FeWo -
wurde dann ausgiebig genossen,
u. a. französische Macarons und Wein vom Kaiserstuhl.

"La vie est belle" 







Nickname 29.07.2018, 19.54 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Breisach



Unser diesjähriger "Haupt-Urlaub" führte uns schon relativ früh in den Südwesten der Republik,
und zwar nach Breisach, direkt am Rhein gelegen und mit Sicht auf das gegenüberliegende
französische (elsässische) Ufer.

Hoch über dem Ort thront das Stephansmünster,
hier zu sehen von einer gegenüberliegenden Anhöhe aus:





und hier fotografiert bei einer Schiffsrundfahrt, also von der Rheinseite aus:





Das Münster erreicht man in einem mühevollen Aufstieg über sehr viele Treppen -
oder über einen asphaltierten Anstieg, der auch ein bisschen Puste braucht.

Da der Münsterberg durch Steinmauern befestigt ist, bei unserem Aufstieg die
Sonne schien und die Mauern und Steine erwärmte, haben wir Eidechsen gesehen.
Eine von ihnen habe ich erwischt:





In Breisach legen täglich mehrere Kreuzfahrtschiffe an:





Dies hier ist ein Schiff der Linie "Viking".
In Breisach verbringen die Passagiere der Schiffe allerdings so gut wie keine Zeit.
Sie steigen aus bzw. um in die bereitstehenden Busse und fahren ... na, wohin wohl?
Natürlich in den "Black Forrest".
Den deutschen Begriff "Schwarzwald" hört man so gut wie gar nicht.
Und was machen die Touristen da?
Sie essen vermutlich / wahrscheinlich Schwarzwälder Kirschtorte und kaufen,
auch vermutlich / wahrscheinlich:





Wir dachten kurzzeitig daran, unseren 4 Enkelkindern jeweils ein kleines
Exemplar mitzubringen, als Gag sozusagen.
Um Diskussionen und der Frage nach unserer Zurechnungsfähigkeit vonseiten unserer Töchter
aus dem Wege zu gehen, haben wir das dann doch lieber sein gelassen


Viele Wohnmobile haben wir während unserer Urlaubsfahrt gesehen.
Dieses hier, abgestellt in Breisach, ist ein besonders schönes Exemplar.
Ich weiß es zwar nicht, kann mir aber gut vorstellen, dass da Kinder mit von der Partie sind:





Die Bemalung ging rundherum.
Ich finde das richtig fröhlich - ein "gute Laune"-Mobil.


 

Nickname 20.06.2018, 14.42 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Pfingstrosengarten



Bevor ich eine kleine Auswahl der angekündigten Pfingstrosen zeige,
zeige ich zuerst einmal eine Schwertlilie.
Diese wachsen sehr üppig und in beinahe jedem Garten oder Park -
nicht nur in Lorsch, sondern auch "weiter unten",
da, wo wir Urlaub gemacht haben - doch davon später 

Größe und Fülle der Blüten sind wirklich enorm:





Jetzt aber zu den Pfingsrosen.
Wie schon zuvor geschrieben, gibt es in Lorsch einen zur evangelischen Kirche
gehörigen Pfingstrosengarten. Das ganze Ausmaß dieser Pracht gibt das Foto leider
nicht wieder, man sieht nur die linke Hälfte des Gartens und die Blüten kommen
leider auch nicht wirklich zur Geltung. Aber man bekommt einen kleinen Eindruck:






Die Namen der folgenden Arten habe ich weder abfotografiert noch mir gemerkt,
schön sind sie trotzdem


















Das sind jetzt nur 4 von schätzungsweise 40 unterschiedlichen Arten / Sorten.
Wir konnten uns gar nicht satt daran sehen.

Ich habe mich dann zuhause mal schlau gemacht, was das Ziehen von Pfingstrosen aus Samen betrifft.
Das scheint eine mühselige Angelegenheit zu sein, für die man sehr viel Geduld braucht.
Es dauert wohl mehrere Jahre, bis aus den Samen Pflanzen werden, die dann auch blühen.

Also kaufe ich keine Samen und halte lieber Ausschau nach einem besonders schönen Exemplar.
Das pflanzen wir dann in unseren Garten, der demnächst wegen der Folgen
des Januar-Sturms in großen Teilen neu gestaltet werden muss.


Nickname 06.06.2018, 00.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Urlaubs-Zwischenstopp in Lorsch



Da wir in kleinen Etappen reisen wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, haben wir auf der Fahrt
zu unserem diesjährigen Urlaubsziel einen Zwischenstopp in Lorsch eingelegt.
Außer der im letzten Beitrag beschriebenen Maikäfer-Invasion hat Lorsch eine dauerhafte
kulturelle Attraktion zu bieten - das UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch.

Bei gutem Wetter haben wir uns zunächst den Ortskern angesehen. 
Hier das "Alte Rathaus":




Nach einer magenfüllenden Pause erwanderten wir uns den Klosterberg (eher eine Anhöhe)

Nachfolgend das Kirchenfragment
der Klosteranlage:





Hier mit Durchblick zur evangelischen Kirche auf der gegenüberliegenden Anhöhe:





Noch ein Durchblick:





Blick von oben auf die "Karolinger Torhalle", rechts im Bild:





Hier greife ich zeitlich schon einmal 2 Wochen vor.
Auf unserer Rückfahrt aus dem Urlaub machten wir aus verschiedenen Gründen noch einmal
Station in Lorsch. Maikäfer, auf die ich für weitere Fotos gehofft hatte, gab es keine mehr. 
Sie waren nach Erfüllung ihres Vermehrungsauftrages dahingeschieden -
ausnahmslos alle.
Der ganze Ort wurde an diesem Tag für das Dichter- und Pfingstrosenfest hergerichtet -
was wir wegen unserer Weiterreise leider nicht miterleben konnten.

Aber dieses Holzbudenfenster habe ich mir fotografisch eingepackt:





Bei unserem kleinen Rundgang haben wir den Pfingstrosengarten der evangelischen Kirche entdeckt.
Ich wusste gar nicht, dass es so viele verschieden Pfingstrosen-Sorten gibt.
Ein paar Fotos davon zeige ich beim nächsten Mal. 


Nickname 31.05.2018, 18.47 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Kindheits-Erinnerung



Persönliche Umstände lassen mir momentan nur Zeit für einen kleinen Beitrag.
Inspiriert durch ein Posting von Agnes zeige ich einen von unzähligen Maikäfern.

Auf der Fahrt zu unserem Urlaubsziel legten wir Ende April einen
Zwischenstopp in Lorsch / Südhessen ein.
Beim Spaziergang durch die Natur sah ich einen dicken, fetten Maikäfer
über den Weg krabbeln, dann noch einen.

Ich habe mich riesig über diesen Anblick gefreut, denn seit meiner frühen
Kindheit habe ich nie wieder Maikäfer gesehen.

Später sahen wir noch einen Maikäfer an einer Hauswand, diesen konnte ich
dann besser fotografieren:





Abends im Hotelzimmer, das Fenster war auf Kipp gestellt, meinte mein Mann:
Was ist denn da draußen los? Was fliegt denn da so viel Zeug in der Luft rum?

Und dann hörten wir sie auch schon, die vielen Brummgeräusche der kleinen
"Hubschrauber". Es waren Massen von Maikäfern, die alle auf die wohl warme
Hauswand zuflogen.

Am nächsten Morgen bekamen wir durch das Hotelpersonal diese Informationen:
Wir haben hier in jedem Jahr sehr viele Maikäfer, in diesem Jahr ist es aber
besonders extrem. Jeden Morgen müssen wir vor dem Betreten des Hotels den
Eingang frei fegen, da liegen die Käfer regelrecht aufgetürmt herum.

Meine Recherche ergab dann, dass in diesem Jahr schätzungsweise 5 Milliarden (!)
Maikäfer im Großraum Südhessen / Pfalz unterwegs sind.
Das allerdings nur für ca 4 Wochen, danach sterben die Käfer.
Die nächste Großinvasion ist wahrscheinlich in 4 Jahren zu erwarten, da die
Entwicklung der neuen Käfer mehrere Jahre dauert.
Dann sind sie fertig, fressen überwiegend Bäume kahl, legen natürlich wieder
den Grundstock für die nächste Generation und sterben nach dieser "Pflichterfüllung"
eines natürlichen Todes.
Die Maikäfer sind keine wirklich guten Flieger, fressen können sie wohl besser

In diesen Mengen gelten sie als Plage, es gibt sogar ein Rezpept, wie man sie für
eine Suppe verwenden kann. Aus welcher Zeit dieses Rezept stammt, weiß ich leider nicht.
Es mutet irgendwie mittelalterlich an

Auf unserer Rückfahrt mussten wir eine Pause einlegen und fuhren nochmals Lorsch an.
Dabei hatte ich natürlich die Hoffnung, ein Foto von Maikäfer-Bergen vor
dem Hoteleingang oder spätabends auf der Hauswand machen zu können.

Aber da waren die Maikäfer leider schon alle dahingeschieden.
Wir haben keinen einzigen mehr gesehen.


Nickname 17.05.2018, 12.30 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL