GedankenBilder Edith Tries

Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Berichte

Müllverwertung




Auf einem Frühlingsmarkt am Niederrhein entdeckte ich eine
 ganz besonders schöne Art der Abfall-Entsorgung
 bzw. der Wiederverwendung von Müll.
Sofort kam mir natürlich der Gedanke: das muss ich fotografieren.

Naja, das ist immer so eine Sache, wenn man die Produkte
kreativer Menschen fotografieren möchte.
Etliche Schöpfer ausgefallener Dinge haben es
überhaupt nicht gerne, wenn man zur Kamera greift.
Sie befürchten "Ideen-Klau", manche werden sogar sehr böse -
wenn man nicht fragt.
Öfters schon habe ich eine ablehnende Antwort bekommen und mich
dann selbstverständlich auch daran gehalten.

Ich schlich also um diesen Stand herum und traute mich zunächst
gar nicht zu fragen. Auf dem Rückweg sind wir dann noch einmal
dort stehen geblieben und ich fasste mir ein Herz.

"Aber klar dürfen Sie Fotos machen", sagte mir die nette Frau
 und Schöpferin dieser tollen Teile.
Und so legte ich los!

Die Objekte meiner Begierde waren Taschen und Körbe,
geflochten aus TetraPak-Tüten.


sommerfrische Früchtchen








Milch macht müde Menschen munter







Ich sagte der Schöpferin dieser Kunstwerke, dass ich diese Idee klasse finde.
Sie erklärte mir, dass es Anleitungen zum Basteln mit TetraPak
massenweise im Internet gibt.

Hier ein Link zur original-TetraPak-Bastelseite klick hier 

Anfangs benötigten die junge Frau und ihre Freundin bis zu 8 Stunden
(je nach Größe) für die Behältnisse.
Mittlerweile haben sie aber Übung und es geht etwas schneller.

Die leeren Packungen werden gesammelt, natürlich gesäubert,
in Streifen geschnitten und dann verflochten.
Mir gefielen die Verzierungen mit farblich passendem Band,
 Knopf und teilweise Henkel sehr gut.

Meine Überlegung, selber ein Körbchen zu basteln, habe ich erstmal verworfen.
 Ich hätte vermutlich tagelang daran gesessen. Und wer weiß,
wie das Ergebnis ausgefallen wäre

Also entschloss ich mich, ein Körbchen zu kaufen.

Und so sieht es aus, bestückt mit Usambara-Veilchen:







Natürlich sind die Veilchen farblich passend!


Und hier nochmal näher dran - zum Abgucken







Das Körbchen steht normalerweise in der Wohnung,
zum Fotografieren musste es mal kurz an die kalte Luft!


Ich hatte mir eine Visitenkarte der kreativen Dame mitgenommen,
habe sie aber leider verloren oder verlegt.
Gerne hätte ich zu ihr verlinkt!
Ich erinnere mich aber noch, dass auf der Karte keine HP bzw. kein Blog vermerkt war.
Eine Verlinkung wäre also ohnehin nicht möglich gewesen - leider.



Mit diesen farbenfrohen Bildern verabschiede ich mich in ein wohl
eher trübes und kaltes Pfingst-Wochenende.


Schöne Feiertage wünsche ich



Nachtrag:

Man muss nur mal richtig gucken bzw. zwischen den Blättern
 auf dem Schreibtisch suchen!

Angefertigt wurden oben gezeigte Taschen und Körbe
 von Monika Averdunk aus Alpen / Niederrhein.

 




Nickname 17.05.2013, 20.12 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ruhetag

 
 
 
 
 









Allen Müttern, die den Muttertag feiern, wünsche ich einen Tag, an dem
 sie verwöhnt werden
und selber einmal gar nichts tun müssen lachen.gif



Obwohl ich unseren Töchtern schon seit vielen Jahren sage, dass ich
 keinen Muttertag begehen möchte, bekomme ich jedes Jahr eine Kleinigkeit geschenkt. 
Bisher war es immer so, dass trotz des "Ich will keinen Muttertag" bei uns zuhause
 ein Kaffeetrinken veranstaltet wurde
Und das war auch immer schön und harmonisch!



In diesem Jahr ist es das 1. Mal, dass wirklich gar nichts stattfindet.
Unsere Töchter sind mittlerweile selber Mütter und ich wünsche ihnen,
 dass sie diesen Tag nach ihren Vorstellungen verbringen können.

Mein diesjähriges Muttertags-Geschenk habe ich schon am Donnerstag bekommen.
 Es ist mehr als eine Kleinigkeit - und obwohl ich ehrlich (!) kein Geschenk
 erwarte, habe ich mich sehr darüber gefreut.
Der Töchter-Vater übrigens auch, denn es ist ein Gemeinschaftsgeschenk
 zum Vater- und Muttertag.

Wenn ich es so fotografieren kann, dass es vorzeigbar ist (dafür muss die Sonne scheinen),
 dann werde ich es hier noch unten drunter setzen.



Einen schönen und erholsamen Sonntag wünsche ich nicht nur den Müttern,
 sonden allen, die heute hier lesen



**********



Zwar ohne Sonne, aber trotzdem ganz gut zu erkennen -
hier ist es:










In dieses Deko-Fahrrad hatte ich mich verguckt, es aber nicht gekauft.
Meine Töchter waren dabei ... und jetzt steht es hier bei uns



Nickname 12.05.2013, 10.06 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schloß Nordkirchen / Westfalentreffen

 


"Dem Glücklichen schlägt keine Stunde"





 

(Glockenturm und Uhr der Schloß-Kapelle Mariä Himmelfahrt)


Dieses Zitat aus Friedrich (von) Schillers "Wallenstein" passt sehr gut zum
diesjährigen Treffen etlicher Foto-Freunde.
Besser bekannt ist dieses Treffen unter der Bezeichnung
 "Westfalen-Treffen".

Natürlich schlug uns allen irgendwann das Stündlein der Heimfahrt,
 aber bis es soweit war, verbrachten wir eine schöne Zeit miteinander.


Es war ein ganz besonderes Treffen, denn es war das 10. seiner Art.
Ich war zum vierten Mal dabei, der mir Angetraute das dritte Mal.

Es geht die Erzählung, dass zu Anfang nur waschechte Westfalen dabei gewesen seien.
Später wurden dann auch Auswärtige in den erlauchten Kreis aufgenommen -
und so kamen wir zu der Ehre, ebenfalls teilhaben zu dürfen


In diesem Jahr besuchten wir Schloß Nordkirchen,
 auch bekannt als Westfälisches Versailles.

An diesem Ort begannen damals die Westfalen-Treffen.

Ins Grübeln brachte mich diese Laterne:








Obwohl die Häuserwand gerade ist, scheint mir die Laterne
schief zu hängen.
 Ob das eine optische Täuschung ist?


Nachdem wir zunächst ausgiebig gegessen und Neuigkeiten ausgetauscht
hatten, ging es zum Treffpunkt für eine geführte Schloßbesichtigung.



Vor diesem Ort an der Kapelle befand sich ein Blumenrondell,
welches in den knalligsten Farben leuchtete und einen betörenden Stiefmütterchen-Duft verstömte:








In der oben schon erwähnten Kapelle darf natürlich auch geheiratet werden -
und von diesem Angebot wird reger Gebrauch gemacht.

Wie wir alle miterleben konnten, gab es Hochzeiten wie am Fließband!
Da wir uns nach der Schloss-Besichtigung natürlich nochmal stärken mussten,
taten wir dies in der Außengastronomie des Schloß-Restaurants -
mit direktem Blick auf die Kapelle und alles, was sich davor bewegte.
Wir waren sozusagen voyeuristisch tätig

Allerdings hatten wir ein besseres Benehmen als ein Gast,
der einige Tische von uns entfernt saß.
Der Besagte hatte ein riesengroßes Fernglas dabei und beobachtete
ungeniert sämtliche Bräute, Bräutigame/Bräutigams und Gäste!

Ein schöner Farbtupfer waren diese Ballons einer Hochzeitsgesellschaft:









Nach einer ausgiebigen Kaffeepause und dem Genuss von
blauem Himmel und Sonnenschein rafften wir uns auf, um dieses
große Wasserschloss mit seinen wunderschönen Anlagen zu erkunden.
Abgesehen von den prächtigen Schlossgebäuden hat mir das
 "Drumherum" sehr gut gefallen!








Auf unserem Spazierweg blickte jemand nach oben und sah
einen Vogel hoch oben im Geäst eines Baumes sitzen.
Es wurde gerätselt, welcher Vogel das wohl sein könnte?
"Fischreiher" kam ins Spiel - aber das konnte nicht sein.
Ich war der Meinung, es sei ein Kormoran, jemand von
 den Anderen meinte das auch.
Das Fotografieren schien irgendwie schlecht möglich.
Ich habe es trotzdem versucht, das Foto später dann noch am PC etwas in
der Belichtung korrigiert und den Vogel näher heran geholt.
Und siehe da ... es ist ein Kormoran:








Auf dem Schlossgelände stehen sehr viele Bäume.
Der Blick in diese Allee gefiel mir besonders gut:









Und dann offenbarte sich uns allen noch ein ganz besonderer Anblick,
nämlich eine Blutbuche, deren Blätterwerk sich im Wasser spiegelte:









Fotos dieser roten Blätter, leuchtend im Gegenlicht, gibt es bei einigen
der unten aufgeführten Links!


Ich hatte Glück und habe die von der Hochzeitsgesellschaft
 in den Himmel entlassenen Ballons einfangen können.

Mit diesen herzigen Ballons









geht ein herzliches Dankeschön an

Agnes

und ihren Mann für die vielen Vorarbeiten und die Organisation dieses Treffens.

Es war ein herzerwärmender Tag, und das nicht allein wegen der Sonne

 Wir hatten jede Menge Spaß, haben uns gut unterhalten
 und darüber gefreut, all die vertrauten Gesichter wiederzusehen.

Wir fühlen uns in dieser Runde sehr wohl und sind immer wieder gerne dabei!


Und hier noch einige Links zu anderen Teilnehmern und ihren Berichten.
Wen das Schloß interessiert, sollte mal anklicken -
es gibt viele unterschiedliche Motive, interessante Blickwinkel
 und sehr schöne Beschreibungen dieses Tages
bei:


Agnes natürlich
aNette
Dagmar
Gabi
Sylvia
Zitante Christa


Nachtrag:

auch wenn es hier so aussieht, als ob nur Frauen beteiligt waren ... weit gefehlt!
Von den 17 Teilnehmenden waren 7 Männer  

Nickname 07.05.2013, 23.06 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leipzig und Buchmesse / Teil 2


Wie bei jedem Leipzig-Besuch war ich auch dieses Mal wieder
fasziniert von der Nikolaikirche.

Der helle, lichtdurchflutete Innenraum in den pastelligen
Farben und die Gestaltung der Säulen begeistern mich
immer wieder aufs Neue.

Darum zeige ich heute ausschließlich Bilder dieser Kirche.


Die Sonneneinstrahlung taucht Säulen und Innenraum
in ein weiches Licht:







Blick durch das Säulenkapitell in Richtung Altarraum:







Die Orgel wurde in den Jahren 2003 / 2004 neu gebaut.
Der Spieltisch dieser Orgel wurde von Designern der Fa. Porsche gestaltet.




 


Jede Säule symbolisiert einen Palmenbaum.
Palmblätter stehen symbolisch für Frieden.

Hier kann man die Höhe der Säulen erahnen:







Den Eingangsbereich der Kirche sollte man nicht schnurstracks
durchlaufen, sondern einmal zur Seite und dann nach oben schauen.

Dann sieht man dieses Deckengemälde von Adam Friedrich Oeser:







Das Foto zeigt nicht annähernd die tatsächliche Größe und Tiefe
dieses in einer Kuppel befindlichen Gemäldes.
Man sollte es selber sehen und auf sich wirken lassen.


Wer dem Link ganz oben gefolgt ist und sich dort weitergeklickt hat,
der hat auch noch einmal nachlesen können, welchen Beitrag die
Friedensgebete in der Kirche zur Deutschen Einheit geleistet haben.

Ich denke, dass jeder von uns sich an die Demonstrationen und die
Gebete erinnern kann.
Friedensgebete gibt es dort schon seit 1981.

Im Jahre 1989 bekamen diese Treffen und Gebete immer mehr Zulauf.
Friedliche Proteste gingen auf die ganze DDR über und in der Folge
dieser friedlichen Demonstrationen und unter dem Druck der Menschen
brach das Regime zusammen.

Das Ergebnis war die Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Freude und das Glücksgefühl von damals werden heute leider oft vergessen.

So mancher "Ossi" wünscht sich angeblich die DDR zurück
und etliche "Wessis" sind erzürnt über den Solidaritätsbeitrag (Soli),
der immernoch gezahlt werden muss - übrigens auch von den "Ossis",
und der dem Aufbau Ost zugute kommt.

Ein friedliches Miteinander in demokratischer Freiheit wünsche ich uns allen -
wie könnte ich das besser unterstreichen als mit den Fotos
aus der Nikolaikirche?!


 

Nickname 24.04.2013, 18.59 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leipzig und Buchmesse / Teil 1



Gesehen und fotografisch festgehalten auf der Leipziger Buchmesse:








Als "schreibendes Wesen" und Liebhaberin der deutschen Sprache
 unterstütze ich das voll und ganz!
Alledings ist mir auch bewusst, dass es viele Begriffe gibt,
 die wir tagtäglich benutzen und die nicht mit einem einzigen
Wort ins Deutsche zu übersetzen sind.

Bei rein englischen Begriffen ist das oft auch in Ordnung ... okay
Aber bei denglischen Wörtern sträuben sich mir oft die Nackenhaare,
zumal sie oft vom Englischen her völlig sinnlos sind.

Letzte Tage fiel mir der "Backshop" ins Auge!
Darunter würde ein Engländer sehr wahrscheinlich ein Geschäft zum Zurücksenden
 von Waren vermuten - und nicht einen Selbstbedienungsladen
 für Brot und Brötchen!


Der Unterschied zwischen Anglizismen und denglischen Wörtern wird
 hier  Link zu Wikipedia  gut erklärt.


Und hier noch der Link zu
Deutsche Sprachwelt 

Ich habe mich dort mal umgesehen und finde das sehr interessant.


**********


Das Messe-Gebäude erstreckt sich über 5 Hallen, alle unter einem Dach.
 Wenn man fast den ganzen Tag dort verbringt und möglichst viel sehen
möchte, dann sind es etliche Kilometer, die man läuft.

Es tut gut, wenn man sich hin und wieder eine kleine Pause
gönnt, sitzen und sich ein wenig erholen kann.
Eß- und Trinkbares gibt es dort reichlich, die Auswahl ist groß.

Solch ein Bücherhocker scheint einiges an Gewicht auszuhalten:









Wie wäre es mit einem Ordentlichen Wirtschaftswunder-Bohnenkaffee?!









Demnächst habe ich noch Fotos von der Buchmesse zu einem
ganz speziellen Gebiet.

Jetzt geht es erst einmal in die Leipziger Innenstadt.
Man kann sie erlaufen oder hiermit erkunden:








Wir sind gelaufen, gelaufen, gelaufen -
und dabei gab es Vieles zu entdecken.

Doch davon erzähle ich demnächst.



Nickname 10.04.2013, 19.15 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich streike ;-)

 

Aber bevor ich in Streik trete

- weil ich dem Winter hier keinen Platz mehr einräumen möchte
- weil ich keine Winterfotos mehr zeigen will
- weil ich den Winter genauso Leid bin wie die meisten von Ihnen / Euch

bevor ich mich also weigere, nochmals spezielle Winterfotos zu posten ...
gibt es noch einmal einige Bilder zu sehen

Das lässt sich leider nicht vermeiden, denn ich hatte ja angekündigt,
dass ich über unseren Kurzurlaub berichten werde -
und da war es eben kalt, sehr kalt, und überall noch winterlich.

Um mit dem Thema Winter abzuschließen, habe ich aus allen 3 Urlaubsorten
einige Eiskristall-, Eiszapfen- und Schneefotos zusammengestellt.


Unsere 1. Station auf der Fahrt nach Leipzig war Hannoversch Münden.
Am Ufer der Werra sowie in der Werra hatten sich viele Eiskristalle gebildet,


an Wassergräsern







an Baumstämmen im Wasser







sowie am Abflussrohr der Dachgaube unseres Hotels -
tagsüber hat es leicht getaut, dann ist das Wasser wieder gefroren







Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Leipzig haben wir den
Vorort Plagwitz besucht.
Wie überall in der Stadt drohten auch hier Dachlawinen und außerdem tropfte
 und tröpfelte  es überall von den Dächern.
Dort, wo das Tauwasser hingetropft ist, ist es auch wieder gefroren.
Das sah dann z. B. so aus wie an diesem Strauch:







Plagwitz ist ein sehr schöner Vorort von Leipzig.
Hier sehen die Häuser tiptop aus, der Ort ist von Wasser umgeben bzw. durchzogen
 und alte Fabrikgebäude sind wunderschön restauriert und renoviert worden.
Dort sind Wohnungen entstanden.

Das viele Wasser zieht anscheinend auch Bisamratten an - und nicht wenige.
Wir standen in der Nähe eines Flüsschens als mein Mann plötzlich rief:
"Mach schnell (Foto), da ist eine Bisamratte!"

Viel Zeit hatte ich nicht, denn dieses dicke Viech lief ratzfatz übers Eis
auf eine offene Wasserstelle zu.
Und dann sahen wir noch 2 weitere Kollegen, die im Wasser schwammen.

Ich musste mein Tele ganz ausfahren und das Objekt meiner Begierde später noch
 aus dem Foto heraus vergrößern, sonst wäre das hier im Blog zu klein gewesen.
Von daher rauscht das Foto stark, aber ich wollte Euch dieses gut genährte
Tierchen nicht vorenthalten 







In Wernigerode, auf der letzten Station unserer Reise, haben wir das
gleichnamige Schloss besucht.
An einem der angrenzenden Gebäude habe ich diese Dachgaube
 mit den Eiszapfen fotografiert







Zum Abschluss möchte ich ein Foto zeigen, dass auf den Frühling hoffen lässt.
Es entstand am Rand der Leipziger Innenstadt, auf einer Wiese
neben dem Neuen Rathaus ... im Sonnenschein!




 

Die Krokusse sind wirklich tapfer
Sie trotzen Eis und Schnee - und das schaffen wir auch
noch für einige Tage.

Sollte der Frühling in diesem Jahr gar nicht kommen,
dann gibt es bestimmt sofort Sommer - wetten?



Nickname 24.03.2013, 20.26 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Geheimis-Verrat

 
 
 



 






Ich hatte schon geschrieben, dass wir unseren Urlaub vorzeitig beendet haben
 und angedeutet, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.

Naja, eigentlich handelt es sich um ein Ereignis, aber das ist
so gewaltig, dass es ebensolche Schatten warf bzw. noch wirft.

Jetzt endlich kann ich dieses gut gehütete Geheimnis lüften,
weiß aber nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ...!?

Für diese Situation, in der ich mich (in der wir uns) befinden,
 bräuchte ich 3 Augen!
 Zwei davon würden weinen, eines lachen.

Wir haben uns entschlossen, unser Geschäft zu verkaufen.
Eine Trennung irgendwann war schon angedacht, sollte aber nicht sobald stattfinden.

Nun hat es sich anders ergeben und es ging alles sehr schnell - so schnell,
dass wir noch keine Zeit hatten, das alles zu 'verdauen'.

Seit dem 1. November sind wir nun - nach 28 Jahren - ohne unser Geschäft.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle ihren Arbeitsplatz behalten -
 das war uns sehr wichtig!
Mein Mann begleitet noch einige Tage den Übergang
 und ich bin ...
ja, was bin ich jetzt eigentlich?!

Ohne Arbeit, aber weder arbeitslos im eigentlichen Sinn
noch Rentnerin.
Ich schwebe irgendwie und irgendwo dazwischen.

Der feste Boden unter den Füßen wird hoffentlich bald zurückkehren -
und ich freue mich so ganz allmählich auf all das, was wir in
den letzten 3 Jahrzehnten nicht machen konnten!

Erst einmal wird es eine Phase der Erholung geben / geben müssen -
insbesondere für meinen Mann, der wegen des Verkaufs
in den letzten Wochen oft bis nachts arbeiten musste.
 
Etliche Male sind wir erst um 1 Uhr morgens ins Bett gegangen
 und um 6 Uhr klingelte dann wieder der Wecker -
 und das in unserem Alter


Ihr könnt sicher verstehen, dass ich in der letzten Zeit zu müde und ausgelaugt war,
 um regelmäßige Runden in den Blogs zu drehen.
Die letzten Wochen waren Kräfte zehrend, sie haben mich / uns auch
emotional sehr mitgenommen -
und tun das immer noch.

Ich werde ganz allmählich wieder bei den Bloggern unter Euch reinschauen -
versprochen!


  

Nickname 07.11.2012, 17.29 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

von großen und kleinen Dingen

 

Zu Beginn meines neuen Lebens-Jahrzehnts werfen wichtige Ereignisse  ihren Schatten voraus . . . !


Dass die "60" anders sein werden als die "50" hatte ich schon lange im Gefühl.
Mit Fünzig fühlte ich mich mitten im Leben, besonders nach meiner Krebsdiagnose, die damals 5 Jahre zurück lag.
Jetzt, kurz vor meinem sechzigsten Geburtstag, kam mir in den Sinn, dass vermutlich das letzte Viertel meines Lebens beginnt.

Das Rentenalter rückt in greifbare Nähe und das macht deutlich, dass sich die Lebensumstände noch einmal gravierend ändern werden.

2-fache Oma bin ich ja schon und es sollen wohl noch ein paar Enkelkinder folgen.

Auf die mir gestellte Frage, wie ich mich mit 60 fühle, kann ich keine eindeutige Antwort geben.
Ich möchte eine Gegenfrage stellen:

wie fühlt man sich denn mit 60
bzw. wie sollte man sich denn fühlen?

Ich fühle mich auf keinen Fall alt - wie immer man das auch definiert.
Gesund fühle ich mich und fit genug, um meinen Enkelkindern eine aktive Oma zu sein und auch noch einige Pläne, die ich habe, irgendwann in die Tat umzusetzen


Ich habe also beschlossen, die Gedanken ans Altern beiseite zu legen und mich zunächst einmal auf das zu konzentrieren, was das jetzt begonnene Lebensjahr mir bringen wird.

Das Geburstagsgeschenk von lieben Freunden war mit einer Figur dekoriert, die für große Heiterkeit sorgte:









 
Ich hoffe sehr, dass ich davon noch weit entfernt bin - nicht nur was mein Aussehen betrifft


Diese alte Dame kann man übrigens aufziehen. Mit staksigen Schritten und unter Nutzung der Gehhilfe schreitet sie langsam voran.

Na wartet nur, Ihr Lieben, ich werde mich revanchieren

 

Nickname 30.10.2012, 11.05 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

von UFOs


und anderen Dingen:


Die Freude war sooo groß: endlich fahren wir in Urlaub, in richtigen Urlaub -
das heißt: länger als ein paar Tage.

Wir hatten 2 Wochen frei und davon wollten wir 10 Tage verreisen.
Alles war gebucht, Briefkasten-, Blumen- und Aufpasserdienst geregelt,
es konnte losgehen.

Unser Ziel war Trassem, direkt neben Saarburg gelegen.
Mit den Füßen waren wir noch in Rheinland-Pfalz, mit dem dicken Zeh schon fast im Saarland.

Die Fahrt verlief gut und wir waren zeitig dort ...
nein, wir wären zeitig dort angekommen, wenn uns nicht ca 2 km vor dem Ziel ein Motorrad in die Fahrerseite geknallt wäre.


Die Fahrerin hat wohl die Kurve falsch genommen und ist uns in den hinteren Teil des Autos gerutscht.

Zum Glück hat sie nur ein paar Prellungen abbekommen - es hätte wesentlich schlimmer ausgehen können.
Wir sind unverletzt geblieben, aber der Schreck war groß.

Den weiteren Verlauf mit Polizei und allem Drumherum muss ich jetzt nicht beschreiben, das wäre langweilig.


Uns war jedenfalls die gute Laune gründlich verdorben!
Das Auto konnte notdürftig zurecht gebogen gefahren werden - aber wohl haben wir uns dabei nicht gefühlt, denn irgendetwas machte Schleifgeräusche.
Wir sind also ganz langsam bis zum Hotel gefahren und haben uns dort sofort ans Telefon gehängt.

Wie sich am nächsten Tag in einer Werkstatt herausstellte kam das Schleifgeräusch von dem Radkasten, der zerbrochen unter dem Auto hing.
Der Schaden war also doch größer, als für uns Laien zunächst zu erkennen war.

Wir mussten viel telefonieren und es gab etliche Diskussionen über und mit und wegen der Versicherungen - alles war zunächst reichlich kompliziert.

An dem Unfall beteiligt waren nämlich nicht nur wir und die Motorrad-Fahrerin, sondern auch noch deren Fahrlehrer, der hinter ihr her fuhr - und der Besitzer des Motorrads.
Das hatte sich der Fahrlehrer nämlich geliehen.

Außerdem hatte die Motorrad-Fahrerin schon den entsprechenden Führerschein, wollte aber nochmal das Fahren auffrischen und verbessern.
War sie also Fahrschülerin oder nicht?!

Meine Güte, was war das für ein Durcheinander!

Wir haben versucht, den Urlaub trotzdem zu genießen und hatten ein paar schöne Tage, zu denen das Hotel mit dem perfekten und sehr freundlichen Personal erheblich beigetragen hat.

Zwei Tage vor Ende der gebuchten Zeit mussten wir dann doch nach Hause fahren - darüber berichte ich dann später mal.




Zu Hause angekommen trauten wir unseren Augen nicht!
Ja was soll man denn dazu sagen?!


In unserer Abwesenheit hatten wir "Gäste" in unserem Garten.
Sie haben ein deutliches Zeichen hinterlassen:












... und ich bin froh, dass wir nicht zu Hause waren,
 als sie auf unserer Wiese gelandet sind.

Man hört doch immer wieder, dass die Außerirdischen
 uns komische Menschlein gerne einpacken
 und zum Herumexperimentieren mitnehmen!


Also hatten wir Glück im Unglück?




 

Nickname 18.10.2012, 20.12 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

offene Gärten - Teil 1

 
 

Endlich, endlich habe ich es geschafft - alle 120 Fotos sind gesichtet und aussortiert.

Viele Bilder sind im Papierkorb verschwunden und die noch reichlich vorhandenen Fotos

wurden auf Blogtauglichkeit geprüft - es ist schließlich nicht alles vorzeigbar,

was für mich privat noch akzeptabel ist  


Natürlich werde ich keine 80 Bilder zeigen, das würde die Kapazität

meines Blogs wohl an den Rand des Zusammenbruchs bringen -

aber im 1. Teil meines Berichtes gibt es schon einmal

8 Bilder für alle, die Rosen lieben.


Im Rahmen der NRW-weiten Aktion Offene Gärten haben wir uns auf den Weg gemacht,

einen ganz besonderen Garten in Bedburg-Hau zu besuchen, nämlich den

Mutter-Tochter-Garten


von Elisabeth Imig (Mutter) und Silke Imig-Gerold (Tochter)


Auf diesene Garten aufmerksam geworden sind wir durch die Fernsehsendung


Wunderschön!

Mir war sofort klar: da will ich hin!

Also machten wir uns am 17. Juni auf den Weg ins ca. 60 km entfernte Bedburg-Hau,

schönes Wetter hatten wir dabei und natürlich den Fotoapparat!

Für heute habe ich einige Bilder ausgewählt, auf denen Rosen klettern und ranken -

die Fotos sprechen für sich:


Kletterrose orange







Kletterrose vor Fenster







von Rosen überrankte Laube -

sie könnte zu Dornröschen gehören

 





es rankt rosa








eine üppige Kletterrose überzieht das Dach








vor blauem Himmel









von Rosen umrankte Fenster,
davor ein Arrangement aus bepflanzten Schalen








und das wäre gänz sicher einer meiner Lieblingsplätze
 in diesem traumhaften Garten
:




rechts hinter den Liegestühlen ist die Rosenlaube zu sehen



Wer dem 1. Link gefolgt ist weiß, dass Frau Elisabeth Imig mit der Anlage ihres Gartens vor ca 45 Jahren begonnen hat.
Silke Imig-Gerold hat mit der Gestaltung ihres Gartens, der sich nahtlos und perfekt an den Garten ihrer Mutter anschließt, vor ca 10 Jahren begonnen.

Die Liebe zur Natur, zu üppigen Rosen (viele alte bzw. englische Sorten) und wundervollen Stauden ist in jedem Winkel des Gartens zu spüren und zu sehen.

Eines ist allerdings sehr schade:
den berauschenden Duft der Rosen kann ich hier leider nicht verströmen.


In Kürze wird es einen weiteren Bericht mit ganz anderen, aber ebenso schönen Bildern geben.



Ganz herzlich bedanke ich mich bei Silke Imig-Gerold, die mir die Genehmigung
 zur Veröffentlichung meiner Fotos hier im Blog erteilt hat.

Ich freue mich sehr darüber!


Sehr gerne folge ich darum ihrer Bitte, hier auf den nächsten Termin hinzuweisen, der die Möglichkeit zur Besichtigung gibt:

am 23. September 2012 gibt es das

Herbstfinale

geöffnet ist der Garten dann wieder von 11-17 Uhr


und wir werden auch dabei sein





Nickname 23.06.2012, 12.18 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL