GedankenBilder Edith Tries

Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Tag: Gedanken

Geheimis-Verrat

 
 
 



 






Ich hatte schon geschrieben, dass wir unseren Urlaub vorzeitig beendet haben
 und angedeutet, dass große Ereignisse ihre Schatten voraus werfen.

Naja, eigentlich handelt es sich um ein Ereignis, aber das ist
so gewaltig, dass es ebensolche Schatten warf bzw. noch wirft.

Jetzt endlich kann ich dieses gut gehütete Geheimnis lüften,
weiß aber nicht so recht, ob ich lachen oder weinen soll ...!?

Für diese Situation, in der ich mich (in der wir uns) befinden,
 bräuchte ich 3 Augen!
 Zwei davon würden weinen, eines lachen.

Wir haben uns entschlossen, unser Geschäft zu verkaufen.
Eine Trennung irgendwann war schon angedacht, sollte aber nicht sobald stattfinden.

Nun hat es sich anders ergeben und es ging alles sehr schnell - so schnell,
dass wir noch keine Zeit hatten, das alles zu 'verdauen'.

Seit dem 1. November sind wir nun - nach 28 Jahren - ohne unser Geschäft.
Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben alle ihren Arbeitsplatz behalten -
 das war uns sehr wichtig!
Mein Mann begleitet noch einige Tage den Übergang
 und ich bin ...
ja, was bin ich jetzt eigentlich?!

Ohne Arbeit, aber weder arbeitslos im eigentlichen Sinn
noch Rentnerin.
Ich schwebe irgendwie und irgendwo dazwischen.

Der feste Boden unter den Füßen wird hoffentlich bald zurückkehren -
und ich freue mich so ganz allmählich auf all das, was wir in
den letzten 3 Jahrzehnten nicht machen konnten!

Erst einmal wird es eine Phase der Erholung geben / geben müssen -
insbesondere für meinen Mann, der wegen des Verkaufs
in den letzten Wochen oft bis nachts arbeiten musste.
 
Etliche Male sind wir erst um 1 Uhr morgens ins Bett gegangen
 und um 6 Uhr klingelte dann wieder der Wecker -
 und das in unserem Alter


Ihr könnt sicher verstehen, dass ich in der letzten Zeit zu müde und ausgelaugt war,
 um regelmäßige Runden in den Blogs zu drehen.
Die letzten Wochen waren Kräfte zehrend, sie haben mich / uns auch
emotional sehr mitgenommen -
und tun das immer noch.

Ich werde ganz allmählich wieder bei den Bloggern unter Euch reinschauen -
versprochen!


  

Nickname 07.11.2012, 17.29 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Traumtänzer

 
 
 

 



Sind Träume etwas anderes als Wünsche?
Geht man bei "Träumen" davon aus, dass diese nicht in Erfüllung gehen ... eben ein Traum bleiben?


Wie wäre unser Leben, wenn wir keine Träume hätten?


Diese Fragen gingen mir gestern so durch den Kopf -
und ich gebe sie hier mal weiter


**********

Ich habe übrigens ganz viel Pustefix verbraucht,
um ein Seifenblasen-Foto zu erstellen.

Selber pusten und dann auch noch fotografieren, das ist gar nicht so einfach.
Die Kamera muss sich ja auch scharf stellen -
 das war bei den davonfliegenden Seifenblasen ein schwieriges Unterfangen.



Nickname 22.09.2012, 11.12 | (12/12) Kommentare (RSS) | TB | PL

Antikriegstag / Weltfriedenstag




  






Informationen zum Antikriegstag gibt es hier (Wikipedia)


 
 

Nickname 01.09.2012, 08.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ruhepunkt










Diesen lauschigen Sitzplatz haben wir im Mutter-Tochter-Garten entdeckt und dort auch eine Ruhepause eingelegt.




Nickname 15.07.2012, 19.38 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Welttag des Buches




Ein gutes Verhältnis zu Büchern hatte ich immer schon - nicht nur zu meinen eigenen

Als Kind habe ich mich in Büchern "verloren", habe die Zeit vergessen, weil ich so ins Lesen vertieft war.
Ich musste weite Wege inkauf nehmen, um mit dem Fahrrad zur Stadtbücherei zu fahren und Bücher auszuleihen.

4 Bücher durfte man mitnehmen und diese waren spätestens nach vier Wochen zurückzugeben.
Oft war ich schon nach 2-3 Wochen wieder in der Bücherei, um neue Bücher auszusuchen.


In der Schule war Deutsch mein Lieblingsfach. Die Grammatik habe ich allerdings eher aus dem Bauch heraus erledigt, sehr zum Leidwesen meiner Deutschlehrerin Fräulein Bosch.
Als diese einmal eine Regel von mir für die anderen Schüler der Klasse erklärt haben wollte, habe ich jämmerlich versagt und sie meinte tadelnd:

" ... und das von meiner besten Deutschschülerin!!!"

Hilfe, war mir das peinlich!

Nichtsdestotrotz habe ich mich im weiteren Leben in Sachen Deutsch wacker geschlagen, fantasievolle Aufsätze geschrieben und Interpretationen waren auch mein Ding.
Bei der Gelegenheit fallen mir insbesondere die gelben Reclam-Hefte ein.
Kennt Ihr die auch noch?

Übrigens:
die neue deutsche Rechtschreibung zwingt mich immer noch zum Nachschlagen. Viele Regeln halte ich für verwirrend und missverständlich.
Oft schreibe ich einfach so, wie es für mich logisch bzw. einleuchtend ist.
Selbst bei Zeitungs- und Buchverlagen sowie bei Ämtern ist das Neue Deutsch noch nicht ganz angekommen.

Unsere eigenen Kinder haben auch früh Bücher bekommen, beide haben sehr viel gelesen. Bei einer Tochter ist das so geblieben, die andere liest nur noch wenig.

Vor einigen Jahren gab es hier in Duisburg das Projekt der "Vorlese-Paten".
Das hat mich begeistert, ich habe mich beworben und dann 3 Jahre in einem Kindergarten als ehrenamtliche Vorlese-Patin gewirkt.

Das hat mir sehr viel Spaß gemacht, obwohl es oftmals schwierig war, weil es vielen Kindern an Deutschkenntnissen fehlte (übrigens nicht nur Migranten-Kindern!) und viele Kinder nicht mehr in der Lage sind, konzentriert zuzuhören.

Ich hatte freie Hand in der Auswahl der Bücher (sehr viele habe ich selber gekauft) und konnte auch immer entscheiden, welche Altersgruppe ich "bedienen" wollte.

Durch diese Tätigkeit habe ich jetzt viele Kinderbücher für 3 bis 6-Jährige hier stehen. Das kommt dann demnächst meinen Enkelkinder zugute

Ich lese immer noch viel.
Meine Vorliebe gilt Büchern mit geschichtlichem Hintergrund und - ich gestehe es - Büchern mit Schockeffekt: Thriller, Horror!
Je mehr Blut fließt, desto besser.
Vielleicht hätte ich Pathologin werden sollen? 



Heute ist Welttag des Buches -

darum möchte ich sowohl die Bücher als auch das Lesen würdigen und dafür werben, Kinder und Jugendliche an Bücher heranzuführen, denn ich bin der Meinung:











 

Nickname 23.04.2012, 06.00 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Durchblick




Schon bald ist uns dieser Ausblick verwehrt - wenn die Bäume austreiben und die Blätter
 die Kronen dicht werden lassen.


Wir freuen uns dann über das schöne Grün und den Kühle spendenden Schatten.


Aber auch (noch) kahle Bäume haben ihren Reiz.
Die Äste und Zweige sind viel besser zu sehen als bei belaubten Bäumen
 und bieten uns oftmals bizarre Anblicke.







 





Der freie Durchblick in den Himmel vermittelt ein Gefühl
 von Leichtigkeit und lädt uns ein,
 die Last und Mühen des Alltags abzulegen und ein wenig zu träumen.





Nickname 26.03.2012, 20.33 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

wer rastet ...



der rostet - sowohl körperlich als auch geistig,

darum:




 








Nickname 29.01.2012, 10.22 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Orte der Stille ...


findet man auch in der oftmals unruhigen Vorweihnachtszeit.
Sogar in unmittelbarer Nähe zu überlaufenen Weihnachtsmärkten gibt es sie.

Manchmal muss man gezielt Ausschau halten, manchmal nur ein wenig nach links oder rechts blicken.

Diesen stimmungsvollen Ort fanden wir im letzten Jahr -
nur ca 150 m vom Getümmel eines Weihnachtsmarktes entfernt.





 




Wie in den letzten Tagen zu hören und zu lesen ist, erfreuen sich viele Innenstädte,
Geschäfte und Weihnachtsmärkte eines großen Käuferandrangs.

Ich wünsche allen, die eine eher besinnliche Adventszeit mögen,
Rückzugsorte zum Durchatmen und Innehalten.





Nickname 13.12.2011, 10.16 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Adventszeit




Die Adventszeit soll eigentlich die Zeit der Besinnung sein und der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest dienen - damit gemeint ist sicherlich nicht die kommerzielle Seite. 

Leider ist oftmals das Gegenteil der Fall und wir hetzen durch diese Zeit, beschäftigt mit Gedanken, wie wir das Weihnachtsfest gestalten, was wir kochen oder wo wir essen gehen, mit wem wir zusammen sein wollen und wie wir das alles "unter einen Hut bringen".

Ach ja: Geschenke müssen auch gekauft und verpackt werden, das Plätzchenbacken, Kartenschreiben und die vor-/weihnachtliche Dekoration nicht zu vergessen.

Es ist schon eine ganze Menge, was zu tun ist, und eigentlich macht man das ja auch gerne - und doch ist Hektik oft vorprogrammiert.


Aber geht es nicht auch anders?

Die Ansprüche an die eigene Perfektion etwas nach unten korrigieren, die Erwartungen der anderen nicht unbedingt erfüllen, von allem etwas weniger - und dafür mehr Zeit für Stille und innere Einkehr?






 

  





Allen Besuchern meines Blogs, den Kommentierende ebenso

wie den stillen Leserinnen und Lesern, wünsche ich

 
eine stimmungsvolle Vorweihnachtszeit.





Nickname 27.11.2011, 11.06 | (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL

November - Monat der Gedenktage / Volkstrauertag



Unser freier Tag in dieser Woche wurde durch graues November-Wetter getrübt.

Trotzdem wollten wir einen Spaziergang machen und entschlossen uns, diesen mit dem Besuch eines Grabes zu verbinden.


Unser Waldfriedhof ist genau das, was die Bezeichnung sagt:


ein Friedhof mit unzähligen, sehr großen und alten Bäumen - wie in einem Wald eben - was bei der Bilderschau des obigen Links nicht wirklich zu sehen ist.


Der Friedhof ist sehr groß und wir sind dieses Mal auch uns unbekannte Wege gegangen.


Und dann standen wir plötzlich an einer Stelle, die wir noch nie wahrgenommen hatten, nämlich an einem Mahnmal:





MahnmalKriegsgraeber.jpg   




Aufgefallen ist uns diese Stelle durch die Kränze, die dort lagen.

Es ist ein Mahnmal für die Gefallenen der beiden Weltkriege.

Die Inschrift lautet:

Die Toten mahnen die Lebenden



Als wir uns umsahen, wurde es mir und meinem Mann ganz beklommen ums Herz.

Ein riesiges Areal dort ist mit Gräbern gefallener Soldaten belegt.




Kriegsgraeber4.jpg





Jedes Jahr von 1940 - 1945 hat dort ein eigenes Feld, die Anzahl der Gräber ist erschreckend.

Natürlich wissen wir, dass der 2. Weltkrieg unvorstellbar viele Opfer gefordert hat, nicht nur bei uns!!!


Aber die Gräber zu sehen, diese riesengroßen Flächen, das hatte eine starke Wirkung auf uns.





Kriegsgraeber1.jpg






Kriegsgraeber3.jpg




Sehr berührt hat es uns, dass an manchen Grabstellen auch heute noch Kerzen aufgestellt werden.




Kriegsgraeber2.jpg




Der Krieg ist schon so lange her - und trotzdem gibt es noch einige Hinterbliebene, die ihrer Toten gedenken, und das wohl nicht nur zum Volkstrauertag.


Wir haben ein altes (Ehe)-Paar gesehen, welches an einer Grabstelle ein wunderschönes Gesteck abgestellt hat.

So gerne hätte ich sie angesprochen, aber ich habe mich nicht getraut.


Welche Schicksale stehen wohl hinter den einzelnen Namen?

Junge Männer von 16, 17 Jahren sind dort beigesetzt - es ist furchtbar anzusehen und das zu lesen.


Wenn ich bedenke, dass auf diesem Friedhof nur ein ganz "kleiner" Teil der Kriegstoten begraben ist, dann kann es nur eine Bitte geben - an wen auch immer:


Bitte keine Kriege mehr!!!




Und liegt es nicht auch an uns, schon im Alltag dafür Sorge zu tragen, dass wir Kriege verhindern?




Frieden


Wir sehen sie an und entscheiden ganz schnell:
sympathisch oder nicht?!
Wir begutachten Kleidung, Haltung, Figur,
und dann auch noch das Gesicht.

Sieh dir mal den an – hat der einen Bauch!
Der Typ wäre überhaupt nichts für mich!
Und guck mal die Alte mit dem bemalten Gesicht!
Die macht sich doch einfach nur lächerlich!

Und diese Familie! – Eine Zumutung für alle!
Muß man denn so durch die Gegend laufen?
Das hat doch keiner mehr nötig. Heute kann sich wohl jeder
etwas Vernünftiges zum Anziehen kaufen!

Mit unserem Urteil sind wir oft schnell zur Stelle -
und liegen nicht selten völlig daneben.
Wir sehen die Hülle, oft eine Fassade -
doch jeder Mensch hat sein Leben!

Wir wollen den Krieg nicht, wir wünschen uns Frieden -
für die ganze Welt, nicht nur für uns allein!
Fangen wir doch bei unseren Mitmenschen an -
das kann ein Schritt hin zum Frieden sein!

© Edith Tries



Obwohl ich dieses Gedicht schon im Jahr 2002 geschrieben habe denke ich, dass es immer wieder aktuell ist.



Nachdenkliche Grüße in diesen Sonntag!



PS.:

Das Gedicht ist erschienen in der "Frankfurter Bibliothek" 
Jahrbuch für das Neue Gedicht, 2004


Zu lesen ist es auch in meinem Buch:

"Stark wie ein Baum - sanft wie eine Blüte"


 

Nickname 13.11.2011, 00.14 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL