GedankenBilder Edith Tries

Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Tag: Kunstvolles

Türkisch - Deutsch



Am 30. Oktober 1961 wurde das Deutsch-Türkische Anwerbeabkommen unterzeichnet.
Dieses Abkommen bezog sich auf die "zeitlich begrenzte Anwerbung von Arbeitskräften"

Vorangegangen war der 2. Weltkrieg, nach dessen Beendigung es hier in Deutschland an Arbeitskräften mangelte.

Die Bevölkerung war - wie leider auch in vielen anderen Ländern, die in den Krieg verwickelt waren - stark dezimiert, besonders natürlich bei den Männern.

Und da es zu damaligen Zeiten noch so war, dass überwiegend die Männer die Ernährer - somit auch die Arbeitnehmer - waren, fehlten diese ganz besonders.

Die Fabriken brauchten dringend Arbeitskräfte.


Die angeworbenen Arbeitnehmer hatten eine Genehmigung, um 2 Jahre in Deutschland zu bleiben, danach sollen sie wieder ausreisen.

Diese Regelung wurde später gekippt, es folgte der Nachzug der Familien und so kam es, dass türkische Familien dauerhaft in Deutschland sesshaft wurden.

Mittlerweile haben viele von ihnen die Deutsche Staatsangehörigkeit angenommen und leben schon in der 3. Generation hier.

Ganz sicher ist es schwierig - und für viele Menschen mit türkischen Wurzeln auch eine Gratwanderung - mit 2 Kulturkreisen klarzukommen, zwei zum Teil sehr unterschiedliche Lebensarten miteinander zu vereinbaren und der türkischen Tradition sowie den westlichen Lebensgewohnheiten gerecht zu werden.



Ich habe vor einigen Tagen hier in Duisburg eine Stadtführung der besonderen Art mitgemacht.
Es ging zu Fuß und mit der Straßenbahn in zwei sehr unterschiedliche Stadtteile.
Einer der Stadtteile ist Duisburg-Marxloh.

Hier im Duisburger Norden haben sich besonders viele türkische Familien angesiedelt - entsprechend hat sich das Bild dieses Stadtteiles stark gewandelt.

Unsere Gruppe wurde in einem türkischen Imbiss mit ganz frischen, teils gefüllten Sesamringen und türkischem Tee verwöhnt.

Danach gingen wir zu Fuß durch den Stadtteil und waren berauscht ( nicht nur die Frauen!) von den vielen Braut- / Festtagsmoden - Geschäften.

Doch davon zeige ich Euch beim nächsten Mal etwas - es durfte in einem Geschäft nämlich fotografiert werden!

Ganz besonders vorgefreut habe ich mich auf den Besuch der Merkez-Moschee.
Das war für mich der absolute Höhepunkt der Tour - und daran möchte ich Euch heute teilnehmen lassen.

Da wir leider schon sehr spät dran waren, konnten wir keine komplette Führung miterleben - wir wären sonst zu spät an unseren Ausgangspunkt zurück gekehrt.
Immerhin haben wir einige sehr aufschlussreiche Erläuterungen bekommen.

Jetzt aber möchte ich Euch einfach nur ein paar Fotos präsentieren.
Vielleicht beeindruckt einige von Euch die Moschee ja genauso wie sich mich beeindruckt / begeistert hat.


das Minarett











die Moschee von vorne, seitlich befindet sich eine multikulturelle Begegnungsstätte, die von muslimischen und christlichen Menschen betreut wird










die Moschee von innen - hier bekommt man einen Eindruck von der Größe, dabei ist es nur ein kleiner Ausschnitt








Erklärt wurde uns, dass die Männer unten beten, die Frauen oben.

Diese räumliche Trennung hat übrigens nicht mit der Hierarchie der Männer und Frauen in der türkischen Familie zu tun.
Der Grund dafür ist, dass die Männer sich auf das Beten konzentrieren und sich nicht durch den Anblick von Frauen ablenken lassen sollen!
Diese Erklärung war für mich sehr aufschlussreich, war ich doch - wie die meisten anderen Teilnehmer der Gruppe - davon ausgegangen, dass die Geschlechter-Trennung eine Bevorzugung der Männer bedeutet.




Jetzt lasse ich Euch ohne weiteren Kommentar in der Farbenpracht schwelgen:




























Ich bin nach diesem realtiv kurzen Besuch fest entschlossen, so bald wie möglich an einer der laufend stattfindenden Führungen teilzunehmen, um mehr über den Glauben und die Kultur der türkisch - muslimisch - deutschen Menschen zu erfahren.
 




Nickname 30.10.2011, 20.25 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

des Rätsels Lösung



... ist diese Dame mit dem blumigen Kopfschmuck:




Giraffenkopf.jpg




Sie steht vor dem Legoland Discovery-Centre im Duisburger Innenhafen.
Wenn man ziemlich nah vor ihr steht und hoch guckt, hat man diesen Anblick:




Giraffevonunten.jpg




Hier ist auch mein Ausschnitt für das Rätsel zu erahnen,

und zwar ganz unten in der Brustmitte der Giraffe.


 

GiraffeSeitlich.jpg




Ihre Größe kann ich nicht so gut schätzen. Allein die Länge ihrer Beine ist schon höher als ich groß bin.


Ich frage mich, wie diese riesige LEGO-Giraffe allen Stürmen und Unwettern standhält?

Alleine durch das Zusammenstecken der Lego-Steine und das Gewicht kann das doch eigentlich nicht sein, oder?


Vielleicht wurden beim Zusammenbauen die Steine verklebt - oder es ist irgendwie Füllmaterial in dem Körper, so dass er nicht mehr hohl ist?


Auf jeden Fall ist diese Dame klasse anzusehen und ein weiteres Rätsel könnte sein:

wie viele Legosteine wurde verbaut? grinsen.gif


Aber das weiß ich leider auch nicht. Wer Lust hat, kann ja mal dem Link folgen, vielleicht steht da die Lösung.






Nachtrag v. 19.9.:


Meine Frage bezüglich der Stabilität dieser Lego-Bauten wurde im

 1. Kommentar von Sandy beantwortet.

Ich füge das mal zur Aufklärung aller hier ein - danke, liebe Sandy :-) 



"Letztens war ein Bericht, dass die Legosteine verklebt und mit UV-Lack überzogen werden. Große Bauten werden mit Stahlgerüst verstärkt, einbetoniert oder am Boden verschraubt."


 

Nickname 17.09.2011, 15.57 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Trafo-Häuschen



Gesehen an der Regattabahn in Duisburg-Wedau.

So schön können Trafo-Häuschen sein:




 




  



















Nachtrag:

Ich setze mal den Link zu der Firma ein, die lt. "Signatur" auf dem mittlerem Bild wohl die Häuschen bemalt hat.
Ich finde, die haben ein bißchen Werbung verdient: hier klicken



Nickname 16.07.2011, 21.44 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

ohne mich ...


... findet in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse statt - leider *seufz*

Mehrere Jahre hintereinander bin ich dort gewesen, habe mich lange vorher darauf gefreut und die Zeit in Leipzig sehr genossen!

Jedes Mal war ich in ihrer Gesellschaft und ein Mal war auch sie mit von der Partie.
Ihn habe ich dort persönlich kennen gelernt, was mich sehr gefreut hat. Seitdem stehen wir in Kontakt miteinander.

Das Highlight während eines unserer Besuche war das Treffen mit ihm und seiner Frau.
Wir waren in den Messehallen verabredet, haben uns prima unterhalten und dann auch noch zum Abendessen verabredet.
Ja, ich muss schon sagen: die Leipziger Buchmesse ist eine super Kontaktbörse 

Jeder Leipzig-Besuch hat mir / uns eine Menge Spaß beschert.

An 2 Tagen war der Messe-Besuch eingeplant, aber nur bis zum Nachmittag.

Danach waren wir regelmäßig k.o.
Die Füße waren müde und der Kopf zugepackt mit Informationen, die Tüten vollgestopft mit Info-Material und "Give-aways" der Verlage.

In den Messehallen selber haben wir uns getrennt - jede ging ihren Interessensgebieten nach.
Meine Wege führten mich immer zuerst zu meinem Verlag - es geht eben nichts über persönliche Kontakte!

Wie gut, dass es Handys gibt. So konnten wir uns zwischendurch immer mal ansimsen und einen Zwischendurch-Treffpunkt ausmachen.
Dort wurde ein Imbiss genommen, etwas getrunken, Tipps ausgetauscht - und dann gingen wir wieder getrennte Wege.

Gemeinsam fuhren wir dann nachmittags zurück zum Hotel - mit dem Zug übrigens.
10 Minutenn ab Leipzig HBF - unser Hotel lag direkt an dem klitzekleinen Bahnhof des Vorortes.
Wir machten uns frisch, die Füße einer Person wurden in der Duschtasse gekühlt *g* und dann ging es wieder rüber zum Bahnhof und ab die Post mit dem Zug nach Leipzig.

Restaurants gibt es massenhaft - es empfiehlt sich allerdings trotzdem eine Reservierung ... die Stadt ist rappelvoll zur Buchmesse.


Und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei - hoffentlich!

Den Geruch der Bücher, das Gewusel, die vielen neuen Eindrücke, die Gespräche, die Aktionen und Angebote auf der Messe, das Kennenlernen netter Menschen, Leipzig selber und das abendliche "Quatschen" - all das vermisse ich!













Ausnahmsweise habe ich das Foto als Cartoon bearbeitet. So kann man nicht sofort erkennen, um welchen Verlag es sich handelt und es sieht irgendwie witziger aus.



Nickname 19.03.2011, 20.08 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gesprühtes



An unserem freien Tag beschlossen wir, wegen des guten Wetters einen kleinen Ausflug zu machen.

So ganz klein wurde der Ausflug dann aber doch nicht.

Er führte uns in südliche Richtung und bot uns das, was wir erhofft hatten:

die beschauliche Gemütlichkeit einer kleinen Stadt, ein wenig Kulturelles zum Angucken, einen Fluss in unmittelbarer Stadtnähe und eine Fähre, mit der wir übersetzen konnten, um vom anderen Ufer aus über die Brücke zurück zu laufen.

Diese Stadt hat eine Universität, es gibt entsprechend viel Jungvolk dort - und unzählige Fahrradfahrer, die in teils akrobatisch-lebensgefährlicher Manier um uns herum schossen.

Dieses Städtchen ist offensichtlich eine sehr junge Stadt.
So viele Babys und Kleinkinder - und das so konzentriert an einem Ort - haben wir schon lange nicht mehr gesehen.

Mein Gedanke:
in dieser Stadt unser Geschäft zu haben - das wäre der Hit









Dieses Graffiti fand ich so klasse, dass ich es fotografiert habe und Euch unbedingt zeigen möchte.
Es gibt auch einen Hinweis darauf, in welcher Stadt wir waren ... !



Nachtrag v. 12.02.: 

Das Erraten dieser Stadt scheint schwierig zu sein. Oder niemand traut sich, einfach mal einen Tipp abzugeben? Oder Ihr habt einfach keine Lust ...?


Kenner der klassischen Musik kommen vielleicht darauf wenn ich sage, dass diese Stadt einen ganz großen Komponisten hervorgebracht hat. Dieser ist auf dem Graffiti sehr gut dargestellt.


Sollte es jetzt nicht "klingeln", lege ich noch mal eine wichtige Information nach lachen.gif  



So, die Lösung ist da: es handelt sich um Bonn


Meine nächsten Hinweise wären gewesen:


° in dieser Stadt gibt es einen 'sehr großen Mann'

Gemeint wäre damit der "Lange Eugen".


Ich war der Meinung, dieses Gebäude sei stark renovierungsbedürftig gewesen und deshalb abgerissen worden. Aber nein - es gibt ihn noch!


° diese Stadt hatte über viele Jahrzehnte eine äußerst wichtige Funktion für die BRD

 (Regierungs-Hauptstadt)



Ich gebe zu: wenn man noch keine Büste /  kein Portrait von Ludwig v. Beethoven gesehen hat, dann ist er nicht einfach zu erraten.

Die großen Dichter, Denker und Komponisten früherer Jahrhunderte sahen sich oft irgendwie ähnlich.


Übrigens: das Graffiti habe ich auf der gegenüberliegenden Rheinseite von Bonn entdeckt, nämlich in Bonn-Beuel.


Und eine tolle Sache gibt es dort - darüber werde ich zur Zeit der Leipziger Buchmesse berichten.

Die Idee finde ich genial und nachahmenswert ...



Nickname 10.02.2011, 19.59 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL