GedankenBilder Edith Tries

Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Nachdenkliches

Antikriegstag / Weltfriedenstag




  






Informationen zum Antikriegstag gibt es hier (Wikipedia)


 
 

Nickname 01.09.2012, 08.00 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Überfluss?




Letzte Woche hat mich ein Erlebnis beim Einkaufen wieder einmal sehr nachdenklich gemacht.
Ich wollte Birnen kaufen, bekam nicht die Sorte, die ich gerne wollte, aber ich hatte immerhin die Wahl zwischen 2 anderen Sorten.

Die Birnen einer Sorte sahen aus wie gemalt (3.99 €) - die der zweiten Sorte waren sehr gelb, also sehr reif, und die meisten dieser Birnen hatten braune Stellen.

Die Bedienung an der Obst-Theke meinte, diese Birnensorte gäbe es "nächste Woche im Angebot für 99 ct".
Jetzt sollte das Kilo 1,99 € kosten.

Das Angebot der nächsten Woche war für mich nicht interessant, da ich die Birnen ja jetzt brauchte.

Also verlangte ich 2 Birnen der nicht ganz so toll aussehenden Sorte.

"Hm, da muss ich mal gucken, ob ich 2 Stück finde, die noch ganz in Ordnung sind" - meinte der Verkäufer.

Ich: " Da können ruhig kleine, unschöne Stellen dran sein. Für mich muss das Obst nicht makellos aussehen, ist ja Natur - und die werden sowieso schnell gegessen."

Der Verkäufer guckte mich an, dachte nach und sagte:

"Ich suche Ihnen 2 gute raus, wiege die ab und wenn Ihnen die Stellen nichts ausmachen, dann packe ich Ihnen noch ein paar von diesen angedötschten Birnen gratis dazu."

Und dann kam seine Bemerkung, die mich zu diesem Bericht veranlasst hat:

"Wenn der Chef die Birnen mit den braunen Stellen hier liegen sieht, kriege ich Stress. Der will hier sowas nicht haben, die müssen entsorgt werden!"


Ich verstehe ja so Vieles in Politik, Wirtschaft und im Sozialen nicht (mehr) - und das verstehe ich jetzt auch nicht.

Es gibt so viele Menschen, die sich kein oder nur wenig Obst leisten können.

Warum also lassen Inhaber von Lebensmittel-Geschäften lieber "unschönes" Obst und Gemüse vernichten, anstatt es verbilligt zu verkaufen?

Dann hätten sie immerhin noch eine kleine Einnahme dadurch ... und ärmere Menschen könnten sich günstig mit durchaus genießbarem Obst / Gemüse versorgen!

Ich kann mir Birnen für 1,99 € pro Kilo leisten - und bekomme welche geschenkt, nur weil ich sage, die braunen Stellen stören mich nicht!

Was ist mit denen, die das nicht sagen, solche Ware aber gerne verbilligt kaufen würden, weil sie sich sonst gar kein frisches Obst / Gemüse kaufen können?


Dieses Vergeuden von Lebensmitteln bringt mich immer mehr und immer öfter "auf die Palme".


Müssen wir solch makelloses Obst haben ...









... und alles, was Macken hat, wird vernichtet?



Jeder hat natürlich das Recht, 1A-Ware zu wollen und auch zu kaufen - es spricht überhaupt nichts dagegen.

Was mich stört ist, dass mir / uns weisgemacht werden soll, Lebensmittel mit Fehlern wären von den Kunden nicht gewünscht und müssten deshalb entsorgt werden.


So, jetzt habe ich hier ausnahmsweise mal Dampf abgelassen und wäre an Euren (unterschiedlichen?) Meinung dazu sehr interessiert.



11.03.: Nachtrag bzw. Antwort auf die Kommentare:


zunächst einmal freue ich mich über die doch langen Kommentare zu diesem Thema - und ich finde nicht, dass sie zu lang sind :-)


Heute möchte ich zusammengefasst antworten, da sich manche Meinungen bzw. Anmerkungen überschneiden.


Hier bei uns gibt es auch eine Tafel.

Deren ehrenamtliche Mitarbeiter fahren Geschäfte ab die sich bereiterklärt haben, überschüssige bzw. nicht mehr verkäufliche Lebensmittel an die Tafel abzugeben.

Aussortiert und weggeworfen wird dennoch viel zu viel Essbares und ich bin immernoch der Meinung, dass der größte Teil davon verbilligt gekauft würde.


Ich stimme aber auch Sandy zu: es gibt auch Bedürftige, die nur Makelloses geschenkt oder vergünstigt haben wollen - seien es Lebensmittel, Möbel, Bekleidung o.a.


Aber wenn ich (immer öfter) sehe, dass Menschen Abfalleimer durchwühlen, um Essbares zu finden, dann denke ich, dass sie auch Lebensmittel nehmen würden, die nicht mehr taufrisch sind.


Ich denke auch an alleinerziehende Mütter, die gerade so über die Runden kommen oder an die alten Menschen, deren Rente kaum zum Überleben reicht.


Das Mindesthaltbarkeitsdatum wird tatsächlich leider überbewertet.

Ich habe letztens eine Sendung dazu gesehen, da wurden die abgelaufenen Lebensmittel im Labor getestet.

Manches davon war noch wochenlang nach "Ablauf" einwandfrei und auch geschmacklich top.


Und: es landen nicht nur durch Händler Lebensmittel im Müll, sondern auch durch Privatleute.

Leider habe ich vergessen, wieviel genau weggeworfen wird, aber es sind -zig Tonnen pro Jahr!


Auch das wäre noch zu überlegen: wenn jeder lieber wenig als zu viel einkauft, schont das nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt - weil dann weniger Energie zur Erzeugung gebraucht wird.


Man könnte dieses Thema wahrscheinlich noch endlos weiterführen ...!


Herzlichen Dank an Euch alle für Eure Meinungen dazu  




18.03.: noch ein Nachtrag:


auch die beiden noch später eingegangenen Kommentare habe ich natürlich noch gelesen - vielen Dank!


Ich glaube, dass dieses Thema unerschöpflich ist.

Die Verschwendung von Lebensmitteln (nicht nur bei Verbrauchern, sondern auch staatlich gelenkte Vernichtung von Lebensmitteln) sollte alle zum Nachdenken bringen und vielleicht auch dazu, das eigene Kaufverhalten besser zu steuern.



Einige Tage nach meinen Gedanken hier gab es einen großen Bericht in der Zeitung.

Jetzt weiß ich auch, wie viele Lebensmittel in Deutschland von Privatpersonen vernichtet werden:

das sind pro Jahr und pro Kopf im Durchschnitt 82 Kilo

Wenn ich mich jetzt nicht mit den Nullen und dem Umrechnen in Tonnen vertue, dann sind das bei unserer derzeitigen Bevölkerungszahl deutschlandweit pro Jahr ca. 6.700.000 t Lebensmittel.



Dass es sich um eine solche Menge handelt, war mir bis gerade eben selber nicht voll bewusst!


 
und noch ein Nachtrag v. 30.03.:

das Verschenken von nicht ganz einwandfreier Ware finde ich klasse. Das sollte viele Nachahmer finden!




Nickname 05.03.2012, 10.48 | (8/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedanken zu Weihnachten



Weihnachten steht vor der Tür - für einige von uns wird bzw. bleibt es hektisch,
für andere beginnt eine eher ruhige Zeit, zumindest für einige Tage.


Viele freuen sich auf das Zusammensein mit der Familie, andere verbringen schöne Stunden
  mit den liebsten Freunden, etliche Menschen fahren in den Urlaub -
 und wieder andere sind alleine, gewollt oder ungewollt.













Ich wünsche allen, die Weihnachten im Kreise lieber Menschen verbringen,
 
ein fröhliches und friedliches Fest.

Den Einsamen unter uns wünsche ich, dass sie an Weihnachten nicht alleine bleiben,
 sondern dass es jemanden gibt der sagt:

"Komm mit, wir laden dich ein!"





Frohe Weihnachtstage Euch allen!








Nachtrag:


Ich bedanke mich herzlich bei allen, die mir hier ihre guten Wünsche hinterlassen haben



Nickname 24.12.2011, 00.16 | (10/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Galgenhumor



Mit einem Augenzwinkern zu lesen ist dieses Gedicht,
 welches ich schon vor vielen Jahren geschrieben habe.

Dass ich es heute hier vorstelle liegt an meinem letzten Posting
 und einigen Kommentaren dazu.

Vielleicht findet sich ja so manche(r) von Euch hier wieder?!
 




 

 



Nickname 04.12.2011, 10.38 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leben






 

 









Nachtrag:

ich wollte das GedankenBild zunächst ohne weiteren Kommentar auf Euch wirken lassen.

Jetzt möchte ich noch anfügen, dass dieser Spruch der Start-Text in meinem Buch:


Stark wie ein Baum - sanft wie eine Blüte


ist. 



Nickname 24.10.2011, 00.15 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ja oder nein?

 




 







Nachtrag v. 16.7.


Ich habe lange überlegt, ob ich Eure Kommentare einzeln beantworten soll - oder alles zusammenfassend kommentiere.

Jetzt habe ich mich entschlossen, es mal einzeln zu versuchen - auch wenn dann manches vielleicht doppelt oder sehr ähnlich von mir gesagt wird.


Ganz herzlich möchte ich mich dafür bedanken, dass durch Eure Kommentare so ein reger Gedankenaustausch stattgefunden hat lachen.gif


Nickname 11.07.2011, 19.31 | (14/14) Kommentare (RSS) | TB | PL

Stärke und Mut

 









Nickname 20.05.2011, 13.08 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Gedanken zum Zeitgeschehen




Einige Tage habe ich darüber nachgedacht, ob ich etwas zu Japan schreiben soll oder nicht?!
Es wird viel diskutiert, geredet, Anteil genommen, mitgefühlt.
Bei vielen Menschen läuft der Fernseher den ganzen Tag, so manches Radio ebenso.

Da fragt man sich, ob es überhaupt von Interesse ist, noch einen Blogbeitrag mehr in die Welt zu setzen ...?

Nein, ich wollte es nicht - und hatte vor, meinem ganz normalen Ablauf zu folgen und das für morgen vorgesehene Foto einzusetzen.

Und dann hat mir mein Gefühl etwas anderes gesagt - ich kann hier in meinem Blog nicht einfach zur Tagesordnung übergehen!


Mein Fernseher wird mittlerweile wieder genauso wenig eingeschaltet wie vor den Katastrophen.
Wenn ich zuhause bin, höre ich mir die Nachrichten im Radio an - diese kurzen Mitteilungen reichen mir aus.

Nein - ich will mir nicht dauerhaft die immer wiederkehrenden Bilder dieser unermesslichen Zerstörung, des unerträglichen Leides dieser Menschen ansehen.
Die Wiederholungen der Bilder und Filme machen das alles auch nicht erträglicher, im Gegenteil.

Ja, auch mich bedrücken diese Geschehnisse! Manchmal fühle ich mich, als nähme mir ein Stein im Brustkorb die Luft zum Atmen. Die Tränen sitzen locker und bahnen sich spätestens dann einen Weg, wenn ich abends in den Nachrichten dieses menschliche Elend und die unglaubliche Zerstörung sehe.


Und trotzdem bin ich der Meinung:

wir dürfen durch diese Katastrophen nicht depressiv werden, wir sollten uns nicht aus Solidarität mit den geschundenen Menschen jegliche Freude versagen - denn nur dann, wenn wir uns trotzdem an schönen Dingen erfreuen können, wenn wir es uns erlauben, uns trotzdem etwas Gutes zu tun - nur dann können wir das alles aushalten und vielleicht irgendetwas in Bewegung setzen - zum Wohl aller Menschen.




Und hier kommt mein eigentlicher Beitrag zum Thema.

Ich habe versucht, meine Gedanken in kurze, überschaubare Sätze zu fassen:





 








Apokalypse
 

Erbebt ist das Land,
erschüttert in seinen Grundfesten,
zerstört der Glaube an menschliche Allmacht.
 
Überrollt, verschluckt und wieder
ausgespien von einer riesigen Flut
liegt das Leben in Trümmern.
 
Beherrscht bleiben die Gesichter,
diszipliniert die Menschen
in all ihrem Leid, überzeugt:
 
den Wiederaufbau werden wir schaffen!
 
Doch dann greift sie um sich -
schleichend, unsichtbar und geruchlos -
die atomare Verseuchung.
 
Evakuierung und Flucht,
heimatlos gewordene Menschen,
entwurzelt und ihrer Würde beraubt.
 
So manche Hoffnung wird zerstört
durch traurige Gewissheit:
der liebste Mensch ging verloren.
 
Tränenströme weichen Fassaden auf,
lassen sie bröckeln, reißen sie ein.
Die Katastrophe bekommt ein Gesicht.
 
Dunkelheit legt sich
 über das
„Land der aufgehenden Sonne“


© Edith Tries, 16.03.2011





Nickname 16.03.2011, 15.45 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

kostbare Erde






Durch die neuesten Pantschereien und die damit verbundene Vergiftung von Mensch und Tier zwecks Gewinn-Maximierung - und wegen der Missachtung jeglicher Kreatur durch manche Mitmenschen - bin ich auf die Idee gekommen, Euch diesen weisen Text von Chief Seattle zu zeigen (Link führt zu wikipedia, dort findet man den Text etwas anders)


Fotografiert habe ich diesen Text im Stralsunder  Meeresmuseum 


Die Weisheit des Indianer-Häuptlings hat mich sehr beeindruckt.


Nickname 06.01.2011, 19.24 | (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL

Besinnliche Zeit ...?





 







Dieses Gedicht habe ich vor einigen Jahren für die Advents-/ Weihnachtsfeier einer Krebs-Selbsthilfegruppe geschrieben. Daher erklärt sich die letzte Strophe.

Ich bin der Meinung, dass sie sich - so wie das ganze Gedicht - auf das Zusammenleben aller Menschen übertragen lässt.





Nachtrag v. 08.12.:
 juchhe, juchhe, juchhe der erste Schnee es fehlt ein "e"


Aufmerksam gemacht von ihr musste ich feststellen, dass ich tatsächlich in meinem Text einen Buchstaben vergessen habe.

Da alles fest eingebunden ist, kann ich das leider nicht mehr abändern.


Aber ich tröste mich mit dem Gedanken: Fehler sind menschlich - und hoffe auf Euere Nachsicht :-)



Nickname 07.12.2010, 18.38 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL