GedankenBilder Edith Tries

Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
...mehr

Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
...mehr

Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
...mehr

Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
...mehr

Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
...mehr

Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
...mehr

Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
...mehr

Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
...mehr

Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
...mehr

Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
...mehr

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3

Einträge ges.: 328
ø pro Tag: 0,1
Kommentare: 1657
ø pro Eintrag: 5,1
Online seit dem: 21.08.2010
in Tagen: 2888

Ausgewählter Beitrag

Norwegen, Reisebericht 3, mit Bergen



Wir haben also Hamburg verlassen, sind über Nacht die Elbe hinunter geschippert
und weiter in Richtung Bergen.
Auf dieser Strecke fuhren wir durch die Schären, das sind in der Eiszeit entstandene felsige Inseln,
die oft zu Hunderten in unterschiedlichen Größen nah beieinander liegen.
Etliche der kleinen Felseninseln sind übrigens bewohnt.
Da stehen manchmal nur 1-3 rote Häuschen drauf.








Vorbei an den Schären ging es dann bis Bergen mit seinem Fischmarkt und dem
berühmten Stadtteil Bryggen, der zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Doch davon später mehr.


Zunächst einmal legten wir außerhalb von Bergen an, fuhren mit dem Shuttle-Bus
an den Rand der Innenstadt und machten uns dann zu Fuß auf, um den Fischmarkt,
Bryggen und den Hausberg zu erkunden.

Gleich zu Beginn bekamen wir schon mal eine Kostprobe der in Norwegen üblichen Preise.
Die Nutzung der öffentlichen Toilette schlug mit 10 NK zu Buche,
das ist umgerechnet etwa 1,06 € - für eine Person, versteht sich!

Der Fischmarkt liegt in der Innenstadt, direkt am Hafen:






Was hier an Meeresfrüchten angeboten wird, lässt jedem, der es mag, das Wasser
im Mund zusammenlaufen.

Wer so etwas nicht mag, guckt jetzt besser weg





 

Die Austern sind aus Frankreich, alles andere ist norwegisch.
Von links:
Garnelen, Austern, Muscheln, die langen Beine von Königskrabben,
die Scheren von Krebsen und nochmal andere Garnelen.

Das sah alles sehr appetitlich aus, doch die Preise hatten es in sich -
norwegisch eben:





Relativ wenig Fisch / Meeresfrüchte, viel Drumherum und das alles
zu Preisen, die das Hungergefühl sofort verschwinden ließen.
Die Preise dieser Angebote lagen zwischen
21 € für den Teller mit paniertem Fisch, Pommes, Salat und
35 € für ein Lachssteak mit Pommes und Salat oder für
Hummerscheren mit genau diesen Beilagen.


Bleiben wir noch ein wenig beim Essen. Anderes Land, anderes Essen -
wenigstens ausgiebig angucken wollten wir uns das.

Da wir im Land der Rentiere, Elche (weniger als in Schweden) und Wale sind, gibt es dort
natürlich auch Produkte dieser Tiere:






Würste aus Moose = Elch
Würste aus Reindeer = Rentier
Würste aus Whale = Wal

Hm ... das mit dem Walfang gefällt mir persönlich überhaupt nicht und ich würde
solche Produkte auch nicht kaufen oder probieren.
Die anderen Tiere werden in Norwegen natürlich ebenso verarbeitet wie bei uns.
Die hätte ich schon probiert, aber ... teuer!

Ich bin keine Vegetarierin, wie man merkt


Und zum Abschluss des kulinarischen Bergen-Trips gibt es noch eine exklusive Speise:





Die Burger dürfen natürlich auch in Norwegen nicht fehlen.
In Norwegen gibt es übrigens kein McDonalds, sondern nur Burger King.
Das nur mal so nebenbei. So etwas erfährt man durch die Reiseleiter bei den Landausflügen.

Der Rentier-Burger war doch tatsächlich relativ preisgünstig, nur 5 €.
Das klingt ja schon fast wie ein Sonderangebot 

Dafür sollte man für einen Burger aus Rentier- und Elchfleischgemisch 10 € auf die Theke legen.

Wir hatten eine Alternative:
in der Fischhalle gab es Fisch-, Krabben- und Muschelbrötchen zu erschwinglichen Preisen.

Die hier gezeigten Preise sind übrigens keine "Touristen-Preise", sondern ganz normal.


Die Preise für die Lebenshaltung sind allgemein sehr hoch und für uns erschreckend,
für die Norweger jedoch nicht.
Norwegen ist - u. a. wegen seines Ölvorkommens - nach der Schweiz das zweitreichste Land Europas.

Das Sozialsystem Norwegens gilt als vorbildlich.
Ein Großteil des Gewinns aus dem Ölgeschäft fließt in einen Sozialfonds
zur Altersversorung aller Norweger. Da fällt keiner durch das Netz.
Und auch für Familien mit Kindern wird sehr viel getan.


Von Hamburg bis Bergen haben wir 552 Nautische Meilen (nm) zurückgelegt,
das sind 1007 Kilometer.

Und es liegen noch jede Menge Seemeilen und Kilometer an Land vor uns.




05.09.2015, 18.55

Kommentare hinzufügen


Kommentare zu diesem Beitrag

2. von elfi s.

Das Essen sieht schon recht interesant aus. Ich würde da auf jeden Fall Fisch probieren. So frisch bekommt man ihn sicher nicht überall. Aus Neugier würde ich auch mal Rentier probieren. Die Preise sind aber wirklich nicht grad bescheiden.
Schöne Eindrücke.
LG elfi

vom 15.09.2015, 22.10
Antwort von :

Rentier und Elch würde ich auch probieren, aber nicht zu diesen Preisen. Irgendwo haben wir da unsere Schmerzgrenze.
Fische und Meeresfrüchte sahen zum Anbeißen gut aus, es roch alles sehr frisch - und das war es ganz sicher auch.
LG

1. von Agnes

Ich hoffe die Fahrt von Hamburg bis Bergen war ein Genuß für Euch, keiner wurde seekrank? ;-)
Die Fischsorten und die verschiedenen Würste sehen ja delikat aus.
Gabs auf dem Schiff denn auch diese norwegischen Spezialitäten (Fisch z. B.)?
Rentierfleisch haben wir in Schweden mal probiert, das war köstlich.
Ich probiere in anderen Ländern gerne die heimische Küche. Einschränkungen habe ich da nur in China gemacht, Insekten und Würmer waren nun doch nicht meine Welt.
Gruß
Agnes

vom 05.09.2015, 20.31
Antwort von :

Wir sind die Nacht über gefahren und vormittags. Die See war ruhig, nichts hat geschaukelt.
Auf dem Schiff gab es sehr viel Fisch, am Buffet sowie bei "Gosch". Auch gab es einmal den Karamell-Käse. Der sieht nicht gerade appetitlich aus, schmeckt aber sehr lecker.
Ich glaube, dass ich fast alles durchprobiert habe. Da die Buffets aber ständig gewechselt haben, habe ich sicherlich auch so manches übersehen. Das Angebot war sehr groß.
LG