GedankenBilder Edith Tries

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Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Ausgewählter Beitrag

Rügen, Reisebericht 2 - Prora 1



Den ersten ausführlicheren Bericht über Rügen habe ich zweigeteilt,
 weil ich von diesem Ort gerne etwas mehr Bilder zeigen möchte.

Hier kommt also Teil 1 von Prora, dem
"Kraft durch Freude" - Urlaubsort für das Volk,
gebaut in der Nazi-Zeit und nie für den eigentlichen Zweck genutzt.
 






Diesen Ort haben wir vor ca 15 Jahren schon einmal besucht
und es hat sich seitdem sehr viel verändert.
Die Nutzung ist seit einigen Jahren nicht mehr ungewiss, denn es wird
kernsaniert, was das Zeug hält.
Entstanden sind schon eine sehr schöne Jugendherberge, ein Hotel der gehobenen
Klasse sowie etliche Eigentumswohnungen zu schwindelerregenden Preisen.

Hier zunächst einmal der ursprüngliche Zustand:










Das ganze Ausmaß dieser gigantischen Anlage kann man sich wohl nur vorstellen,
wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat. Groß, langgezogen und hässlich.

Die Lage allerdings ist optimal:
in unmittelbarer Nähe des Ostsee-Strandes, direkt am Wald gelegen, mitten in der Natur.






Die Mauern an, um und um die Anlage herum sind fast ausnahmslos mit Graffiti besprüht,
z. B.:

"Freiheit - Her mit dem schönen Leben."






Hier sieht man gut die unmittelbare Strandnähe - aber immer mit Mauer:







So mancher Mauerabschnitt war tatsächlich sehr bröckelig.
Trotzdem gab es etliche Urlauber, die unbedingt oben drauf stiegen,
um zu fotografieren oder sich dort oben fotografieren zu lassen.







Weitere lesenswerte Informationen zu Prora hier bei wikipedia.

Teil 2 folgt sehr bald schon.


Nickname 04.08.2016, 17.41

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Agnes

Ich habe mir gerade diesen Bericht vom NDR angesehen, vielleicht kennst Du ihn ja, ansonsten wird es Dich vielleicht interessieren.
Hier klicken
LG
Agnes

vom 05.08.2016, 13.16
Antwort von Nickname:

Danke für die Info, Agnes, das interessiert sicher auch einige der Leser hier.
LG
2. von Agnes

Liebe Edith,
schön zu lesen, dass diese Gebäude jetzt saniert werden.
Wir waren 2012 letztmals auf Rügen da waren nur wenige Bereicht bewohnbar und auch nicht sehr gut hergerichtet.

Ich schwanke bei den Gebäuden sehr mit meiner Meinung.
Einerseits finde ich man hätte sich schon lange komplett abreißen sollen, sie waren nur ein Schandfleck.
Andererseits finde ich es falsch alles platt zu machen was mit Deutscher Vergangenheit zu tun hat. Vieles wurde schon entfernt, was durchaus auch für spätere Generationen zum Vorzeigen hätte bleiben sollen. Z. B. die Berliner Mauer, ich finde die hätte ruhig in einigen Bereichen zur Erinnerung stehen bleiben sollen (etwas steht ja noch, aber zu wenig).
Es war und ist sicher nicht einfach zu entscheiden was mit diesem Klotz Prora langfristig geschehen soll.

Optisch wird mit Sicherheit nie eine Augenweide daraus, egal wie saniert wird, und ich möchte dort auch nicht wohnen. Bei hohen Preisen eh nicht, und selbst bei Niedrigpreisen würde mir das nicht gefallen.

Danke für Deinen informativen Beitrag, Rügen ohne Prora geht nicht, das gehört halt dazu wie die Kreidefelsen.
LG und ein schönes Wochenende
Agnes

vom 05.08.2016, 13.01
Antwort von Nickname:

Gerade weil Prora so ein riesiger Koloss war und ist, finde ich eine vollständige Entfernung nicht gut.
Lies mal in meinem nächsten Bericht, was ich dazu denke, liebe Agnes.
Wie Du schon schreibst: Prora gehört zu Rügen.
LG
1. von Zitante Christa

Liebe Edith,

ich war zuletzt 2011 auf Rügen und kenne die "Anlage" auch so, wie Du sie hier dokumentierst. Irgendwie war ich jedoch der Meinung, die Wohnungen wären zur Erholung der Bürger zumindest über ein paar Jahre genutzt worden. Dem war also nicht so - die Verwendung zu militärischen Zwecken war wohl wichtiger...

Von der Umwandlung in hochwertige Eigentumswohnungen sah ich einen (durchaus kritischen) Fernsehbericht.

Ich bin gespannt auf den zweiten Teil.

Liebe Grüße,
Christa


vom 04.08.2016, 18.36
Antwort von Nickname:

Liebe Christa, meine Meinung zu der Anlage kannst Du jetzt im 2. Teil lesen.
Ich denke, dass die angebotenen Wohnungen eher als Zweitwohnsitz in Betracht kommen - oder als Geldanlage zur Vermietung für Urlaubsgäste.
Dauerhaft dort wohnen wollen würde ich auf keinen Fall.
LG