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Ausgewählter Beitrag

Spieglein, Spieglein ...



Einen besonderen Einblick in die türkischen Festtags- und Brautmoden
hatte ich versprochen, hier ist er:



etliche gold-verschnörkelte Spiegel verdoppelten quasi die Brautmoden 






  




... und die Festtagskleider für die Damen ebenfalls










 










Nach dem Besuch dieses türkischen Geschäftes in Duisburg-Marxloh, welches Braut, Bräutigam und weibliche Gäste ausstaffiert, wollte ich natürlich mehr über türkische Hochzeiten wissen ... dachte ich doch, dass die weiblichen Gäste in diesen prachtvollen, kräftig bunten Abendkleidern zur Hochzeit erscheinen!

Ein Irrtum - wie sich herausstellte.

Ich kam nämlich auf die Idee, unsere türkisch-stämmige Auszubildende zu fragen, ob meine Vermutung stimmt.

Und siehe da: diese Abendkleider werden nicht zur Hochzeitsfeier getragen,
aber nein, da soll doch die Braut die Allerschönste sein:


Spieglein, Spieglein an der Wand ...!



Ja, wozu sind dann diese Abendkleider gut?

Das ist doch ganz einfach!
Dass ich nicht selber darauf gekommen bin 

Geladene Frauen tragen diese Kleider zum


Kina gecesi - dem Henna-Abend


... das ist doch klar - oder?


Ganz ehrlich: ich hatte bis zu dieser Auskunft noch nie von solch einem Abend gehört!


Ich habe recherchiert und finde es lohnenswert,  diesem Link zu folgen.

Er führt zum Fernsehsender ARTE und zu einem Bericht der Türkin Seldag Schlossmacher, die als Journalistin in Berlin lebt.

Der Henna-Abend ist tief verwurzelt in der türkischen Tradition und folgt ganz bestimmten Ritualen.

Ich finde das spannend und habe den Artikel mit Staunen gelesen




Nickname 21.11.2011, 20.28

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Kommentare zu diesem Beitrag

2. von Gerti Kurth

Liebe Edith,
es ist schon interessant auf deine Seite zu gehen. Was man da alles erfährt. Toll. Ich habe auch gestaunt, denn das wußte ich noch nicht. Danke.
Liebe Grüße
Gerti

vom 23.11.2011, 19.11
Antwort von Nickname:

Mein kleiner Kultur - Trip hat sich anscheinend nicht nur für mich gelohnt, liebe Gerti ;-)

Nach dieser Tour sind für mich noch einige Fragen aufgetaucht, die ich dann recherchiert habe - gestaunt habe ich dabei auch und mich gefreut, dass ich jetzt etwas mehr Bescheid weiß.


Liebe Grüße!

 


1. von Agnes

Liebe Edith,
zuerst mal finde ich Deine Bilder total toll.
Besonders das untere, den Spiegel mit den wunderschönen Kleider die sich spiegeln, das ist Dir gut gelungen.
Die Geschichte der Henna Tradition habe ich mir auch durchgelesen, das ist ja sehr interessant.
Ich hatte auch noch nie etwas davon gehört, und habe auch noch nie eine Frau mit roten Handflächen gesehen.
Wieder etwas klüger geworden (weil Internet ja so dumm macht
LG
Agnes :) )

vom 21.11.2011, 21.44
Antwort von Nickname:

Das untere Foto gefällt mir auch besonders gut.


Ich finde diese Art des Junggesellinnen-Abschieds auch richtig interessant.

Dass man nie oder selten Frauen mit rot verfärbten Handflächen sieht liegt vielleicht mit daran, dass oftmals nur die Braut mit dem Henna "bearbeitet" wird.

Und wenn sie rötliche Handflächen vermeiden will, dann schließt sie - wie in dem Bericht erwähnt - die Hände eben nicht ganz fest, das heißt: sie schummelt ;-)

Dankeschön, liebe Agnes und liebe Grüße!