GedankenBilder Edith Tries

Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Anette:
Lorsch ist ein wunderschönes Städtchen, wir f
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Maria:
An Maikäfer kann ich mich auch noch erinnern.
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Agnes:
Wir waren im letzten Jahr im Keukenhof, eine
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Agnes:
Edith, welch ein schönes Exemplar.Danke für d
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Agnes:
Im ersten Moment dachte ich Du wärst im Keuke
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Frau oder Mann?

 

Letzte Woche nutzten wir einen Urlaubstag und das schöne Wetter für einen Ausflug zur Burg Linn in Krefeld.

Neben der Burg steht das Kurfürstliche Jagdschloss, in welchem ein Museum
untergebracht ist.
Mich interessieren in Museen, die frühere Lebensgewohnheiten zeigen, besonders die Küchen, die Schlafzimmer und die Waschtische.
Ich weiß jetzt nicht, ob das typisch Frau ist? zwinkern.gif

Auf der Fensterbank in der Küche stand es: das Vorläufer-Modell des Dampfbügeleisens *g*

Du liebe Güte, welch ein Ungetüm! Das Bügeln mit diesem Eisen erforderte ganz sicher jede Menge Kraft.

Ich kannte von früher die Bügeleisen, die zum Aufheizen auf den Kohle-Herd gestellt wurden.
Wenn Oma meinte, das Eisen sei heiß genug, nahm sie es vom Herd, befeuchtete ihren Finger und hielt ihn ganz kurz an die heiße Sohle des Eisens.
Wenn es zischte, konnte sie mit dem Bügeln beginnen.

Allerdings waren die Böden / Sohlen dieser Bügeleisen nur einige Zentimeter dick.


Das Foto zeigt ein Kohle-Bügeleisen - aus nostalgischen Gründen in schwarz/weiß.

Dieses Bügeleisen ist eine Erfindung des späten 19. Jahrhunderts.
Durch Entriegeln des Hebels an der Spitze konnte das Oberteil aufgeklappt werden.
In den unteren Teil des Bügeleisens wurden dann glühende Kohlen oder Briketts eingefüllt, dann wurde das Bügeleisen wieder zugeklappt und konnte sich aufheizen.
Aus dem Rohr hinten konnte der Kohlendampf entweichen.

Leider trat der Dampf damals noch nicht an der Eisensohle aus - er verpuffte sozusagen völlig nutzlos.

Aber das war wohl auch besser so, denn:
Dampf von Kohlen = schwarze Wäsche?!






 






Ich bin sehr froh, dass es heute richtige Dampfbügeleisen gibt, die zudem noch sehr leicht und einfach in der Handhabung sind - dem Erfinder sei Dank!



Interessieren würde mich, ob die Erfindung des Plätt- oder Bügeleisens von einer Frau oder einem Mann gemacht wurde?!
Weiß jemand von Euch darüber Bescheid?
Ich konnte keinen Hinweis darauf finden.


Übrigens:

am Pfingstwochenende findet auf Burg Linn und darum herum der Flachsmarkt statt.
Da werden wir in diesem Jahr endlich auch mal hingehen.




Als Anhang bzw. Ergänzung gibt es hier den Link zum Extrembügeln - siehe Kommentar Nr. 1




Nickname 29.03.2011, 21.24| (7/7) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das | Tags: Berichte

Frühlingserwachen



 










Frühlingserwachen



Zartes Grün überzieht graue Zweige.
Weidenkätzchen drängen ans Licht.
Die Wintertage gehen zur Neige
und Sonne tanzt auf meinem Gesicht.

Krokusse - bunten Tupfen gleich -
und Narzissen erheitern die Seelen.
Der Frühling beschenkt meine Sinne reich,
der Winter wird mir nicht fehlen!

Allmählich erwärmt sich die Winterluft,
ich spüre, wie die Natur erwacht.
Ganz leicht weht zarter Blumenduft,
vergangen ist des Winters Nacht!


© Edith Tries







Nickname 24.03.2011, 19.02| (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedanken, Gedichte, Sprüche | Tags: Frühling, Gedichte, Bilder,

ohne mich ...


... findet in diesem Jahr die Leipziger Buchmesse statt - leider *seufz*

Mehrere Jahre hintereinander bin ich dort gewesen, habe mich lange vorher darauf gefreut und die Zeit in Leipzig sehr genossen!

Jedes Mal war ich in ihrer Gesellschaft und ein Mal war auch sie mit von der Partie.
Ihn habe ich dort persönlich kennen gelernt, was mich sehr gefreut hat. Seitdem stehen wir in Kontakt miteinander.

Das Highlight während eines unserer Besuche war das Treffen mit ihm und seiner Frau.
Wir waren in den Messehallen verabredet, haben uns prima unterhalten und dann auch noch zum Abendessen verabredet.
Ja, ich muss schon sagen: die Leipziger Buchmesse ist eine super Kontaktbörse 

Jeder Leipzig-Besuch hat mir / uns eine Menge Spaß beschert.

An 2 Tagen war der Messe-Besuch eingeplant, aber nur bis zum Nachmittag.

Danach waren wir regelmäßig k.o.
Die Füße waren müde und der Kopf zugepackt mit Informationen, die Tüten vollgestopft mit Info-Material und "Give-aways" der Verlage.

In den Messehallen selber haben wir uns getrennt - jede ging ihren Interessensgebieten nach.
Meine Wege führten mich immer zuerst zu meinem Verlag - es geht eben nichts über persönliche Kontakte!

Wie gut, dass es Handys gibt. So konnten wir uns zwischendurch immer mal ansimsen und einen Zwischendurch-Treffpunkt ausmachen.
Dort wurde ein Imbiss genommen, etwas getrunken, Tipps ausgetauscht - und dann gingen wir wieder getrennte Wege.

Gemeinsam fuhren wir dann nachmittags zurück zum Hotel - mit dem Zug übrigens.
10 Minutenn ab Leipzig HBF - unser Hotel lag direkt an dem klitzekleinen Bahnhof des Vorortes.
Wir machten uns frisch, die Füße einer Person wurden in der Duschtasse gekühlt *g* und dann ging es wieder rüber zum Bahnhof und ab die Post mit dem Zug nach Leipzig.

Restaurants gibt es massenhaft - es empfiehlt sich allerdings trotzdem eine Reservierung ... die Stadt ist rappelvoll zur Buchmesse.


Und im nächsten Jahr bin ich wieder dabei - hoffentlich!

Den Geruch der Bücher, das Gewusel, die vielen neuen Eindrücke, die Gespräche, die Aktionen und Angebote auf der Messe, das Kennenlernen netter Menschen, Leipzig selber und das abendliche "Quatschen" - all das vermisse ich!













Ausnahmsweise habe ich das Foto als Cartoon bearbeitet. So kann man nicht sofort erkennen, um welchen Verlag es sich handelt und es sieht irgendwie witziger aus.



Nickname 19.03.2011, 20.08| (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: dies und das | Tags: Kunstvolles, Berichte,

Gedanken zum Zeitgeschehen




Einige Tage habe ich darüber nachgedacht, ob ich etwas zu Japan schreiben soll oder nicht?!
Es wird viel diskutiert, geredet, Anteil genommen, mitgefühlt.
Bei vielen Menschen läuft der Fernseher den ganzen Tag, so manches Radio ebenso.

Da fragt man sich, ob es überhaupt von Interesse ist, noch einen Blogbeitrag mehr in die Welt zu setzen ...?

Nein, ich wollte es nicht - und hatte vor, meinem ganz normalen Ablauf zu folgen und das für morgen vorgesehene Foto einzusetzen.

Und dann hat mir mein Gefühl etwas anderes gesagt - ich kann hier in meinem Blog nicht einfach zur Tagesordnung übergehen!


Mein Fernseher wird mittlerweile wieder genauso wenig eingeschaltet wie vor den Katastrophen.
Wenn ich zuhause bin, höre ich mir die Nachrichten im Radio an - diese kurzen Mitteilungen reichen mir aus.

Nein - ich will mir nicht dauerhaft die immer wiederkehrenden Bilder dieser unermesslichen Zerstörung, des unerträglichen Leides dieser Menschen ansehen.
Die Wiederholungen der Bilder und Filme machen das alles auch nicht erträglicher, im Gegenteil.

Ja, auch mich bedrücken diese Geschehnisse! Manchmal fühle ich mich, als nähme mir ein Stein im Brustkorb die Luft zum Atmen. Die Tränen sitzen locker und bahnen sich spätestens dann einen Weg, wenn ich abends in den Nachrichten dieses menschliche Elend und die unglaubliche Zerstörung sehe.


Und trotzdem bin ich der Meinung:

wir dürfen durch diese Katastrophen nicht depressiv werden, wir sollten uns nicht aus Solidarität mit den geschundenen Menschen jegliche Freude versagen - denn nur dann, wenn wir uns trotzdem an schönen Dingen erfreuen können, wenn wir es uns erlauben, uns trotzdem etwas Gutes zu tun - nur dann können wir das alles aushalten und vielleicht irgendetwas in Bewegung setzen - zum Wohl aller Menschen.




Und hier kommt mein eigentlicher Beitrag zum Thema.

Ich habe versucht, meine Gedanken in kurze, überschaubare Sätze zu fassen:





 








Apokalypse
 

Erbebt ist das Land,
erschüttert in seinen Grundfesten,
zerstört der Glaube an menschliche Allmacht.
 
Überrollt, verschluckt und wieder
ausgespien von einer riesigen Flut
liegt das Leben in Trümmern.
 
Beherrscht bleiben die Gesichter,
diszipliniert die Menschen
in all ihrem Leid, überzeugt:
 
den Wiederaufbau werden wir schaffen!
 
Doch dann greift sie um sich -
schleichend, unsichtbar und geruchlos -
die atomare Verseuchung.
 
Evakuierung und Flucht,
heimatlos gewordene Menschen,
entwurzelt und ihrer Würde beraubt.
 
So manche Hoffnung wird zerstört
durch traurige Gewissheit:
der liebste Mensch ging verloren.
 
Tränenströme weichen Fassaden auf,
lassen sie bröckeln, reißen sie ein.
Die Katastrophe bekommt ein Gesicht.
 
Dunkelheit legt sich
 über das
„Land der aufgehenden Sonne“


© Edith Tries, 16.03.2011





Nickname 16.03.2011, 15.45| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: | Tags: Nachdenkliches, Menschliches, Berichte,

Entschleunigung

  




 






Zeit zur Besinnung ...


Laut Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hält die Mehrheit der Deutschen nichts vom Fasten.


Aussage / Zitat:


> Nur jeder Neunte will zwischen Aschermittwoch und Ostern auf etwas verzichten.

Mehr als 88 Prozent verhalten sich genauso wie sonst auch. <



Früher waren die Fastenregeln vorgegeben. Es wurde an Essen und Trinken gespart, auch sexuelle Enthaltsamkeit gehörte für viele dazu.

Nur sonntags gab es das Fastenbrechen, d. h. man durfte an den Sonntagen üppiger essen und trinken als an den übrigen Tagen der 40-tägigen Fastenzeit.

Heute stellt sich die Frage nach der Art des Fastens und nach dem Sinn vielleicht auf ganz anderer Ebene?!

Lt. verschiedener Berichte bezieht sich das Fasten heutzutage nicht unbedingt auf Speisen und Getränke. Vermehrt kommt der Verzicht von Dingen ins Spiel, die uns im Alltag zur Selbstverständlichkeit geworden sind und die vielen von uns als lebensnotwendig erscheinen.

Fernseher, Facebook und Twitter, das Internet ganz allgemein sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy – alles dies sind Dinge, die teilweise nützlich, teilweise auch nur gefühlt wichtig sind.

Somit ergeben sich bei echtem Willen viele Möglichkeiten des „Fastens“.


Der Fernseher wird z. B. seltener und nur noch ganz gezielt eingeschaltet, es gibt eine Kampagne bei Facebook für 7 Wochen „ohne“, die Internet-Nutzung sowie die ständige Erreichbarkeit über das Handy kann eingeschränkt oder ganz darauf verzichtet werden.

Eine gute Möglichkeit zur Entschleunigung und um sich auf die eigentlichen Dinge zu besinnen ist es, nur eines nach dem anderen zu tun, z.B.:


Lesen ohne „Untermalung“ durch Radio oder TV

Essen ohne dabei zu lesen

Auto fahren mit ausgeschaltetem Radio

spazieren gehen, ohne mal eben nebenbei mit dem Handy zu telefonieren …

usw., usw.


Ich persönlich habe mir den Verzicht auf einige Genussmittel vorgenommen, dazu kommen Änderungen im Tagesablauf bzw. in meinem eingefahrenen alltäglichen Verhalten, was einen Verzicht bzw. eine Einschränkung in einigen o. g. Gebieten bedeutet.

Ich habe mir für diese Vorhaben moralische Unterstützung durch eine Fastenaktion gesichert weil ich nicht weiß, ob ich das so ganz alleine durchhalten würde.

Übrigens:

laut GfK ist die Bereitschaft zum Fasten bei Frauen höher als bei Männern ...?!


All denen von Euch, die in irgendeiner Weise fasten, wünsche ich Durchhaltevermögen - aber auch Nachsicht sich selbst gegenüber, wenn es mal an einem Tag nicht so gut läuft




Nickname 12.03.2011, 19.00| (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Gedankenbilder | Tags: Gedichte, Berichte, Menschliches,

Was ist das?



Wer von Euch weiß, was es hier zu erraten gibt?










Zu gewinnen gibt es nichts, aber vielleicht macht Euch das Raten ja auch so Spaß?!
Ich bin gespannt darauf, wie viele Treffer es gibt


Und damit Ihr nicht gegenseitig bei Euren Antworten abgucken könnt, werden die Kommentare erst einmal im "stillen Kämmerlein" gesammelt und erst dann sichtbar gemacht, wenn ein paar Antworten eingegangen sind grinsen.gif

Ich wünsche Euch gutes Gelingen!



 



Nachtrag vom 09.03.:

ui ui ui - hier ist ja richtig was los! Viele richtige Antworten gibt's auch schon - und auch interessante andere Ideen!

Morgen Abend schalte ich die Kommentare frei und teile auch die Lösung mit.

Also noch ein klein wenig Geduld, bitte lachen.gif


**********


So, dann will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen und jetzt das Rätsel auflösen.


geraten wurden u. a.:


Stamm einer Palme

Schindeln

Pflanzliches, z. B. Samenkapsel

Fußball

Schuppen von einem Zapfen

vielleicht ja auch sowas wie eine Einfahrt (gepflastert nehme ich an)


Es gab, wenn ich richtig gezählt habe, 16 Kommentare - und 11 davon waren richtig!


Ganz ehrlich: ich hätte das nicht geraten, für mich wäre das irgendeine Zapfen-Art gewesen, ganz sicher!

11 von Euch haben richtig getippt:


es  handelt sich um den Panzer einer Schildkröte.


Stimmt - das sieht alles so groß aus ...


Das ist aber kein Wunder wenn man weiß, dass es sich um eine Riesenschildkröte handelt.


Galapagos-Riesenschildkröten gibt es im Duisburger Zoo - der gezeigte Panzer gehört aber zu einer Seychellen-Riesenschildkröte - und die haben wir im Krefelder Zoo bestaunt.


Ich konnte leider nur den Teil ihres Panzers fotografieren, der im Hellen lag. Der Kopf mit dem dicken Hals sowie die beiden Vorderbeine lagen im tiefsten Schatten.

Da kam mir die Idee, den Panzer zu knipsen, um daraus ein Rätsel zu machen.



Für alle, die dem Link oben nicht folgen wollen (es gibt da gute Fotos zu sehen):


die Schildkröten werden 150 - 200 Jahre alt und erreichen eine Länge von 1 - 1,2 m (m) und bis zu

0,8 m (w)

Ihr Gewicht liegt bei 200 - 250 kg.



Danke an Euch alle fürs Mitmachen - ich habe mich über die rege Teilnahme gefreut




Nickname 08.03.2011, 19.59| (19/19) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Bilder | Tags: Rätsel

Ü18 ;-)



Wenn nicht heute, wann dann soll ich Euch dieses Foto zeigen?


Helau und Alaaf  grinsen.gif













Übrigens: das ist nicht anstößig zwinkern.gif - das ist Kunst!





Trotz großer Bemühung konnte ich leider nicht den Künstler ausfindig machen.
Hinweise auf ihn oder sie nehme ich gerne entgegen!






Nickname 07.03.2011, 07.00| (9/9) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Bilder | Tags: Humor, Feste,