GedankenBilder Edith Tries

elfi s.:
Die Natur wird in diesem Sommer wirklich arg
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elfi s.:
Sehr schöne Eindrücke aus Colmar zeigst du un
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Agnes:
Oh Colmar ist soooo schön.Seid Ihr auch im Mu
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Agnes:
So extrem heiß mag ich es auch nicht, aber ex
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Pat:
Oh, das kenne ich. Ich arbeite auch wie Anges
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Agnes:
Oh, wie schön ist denn Lorsch.Wir waren mal k
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Agnes:
Im Schwarzwald waren wir zwar schon aber ich
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Agnes:
Das ist in der Tat ein Problem. Ich habe auch
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Maria:
Breisach kenne ich nicht. Die Gegend soll seh
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Agnes:
Wunderschön sind die Pfingstrosen.Wenn wir ei
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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: dies und das

Müllverwertung




Auf einem Frühlingsmarkt am Niederrhein entdeckte ich eine
 ganz besonders schöne Art der Abfall-Entsorgung
 bzw. der Wiederverwendung von Müll.
Sofort kam mir natürlich der Gedanke: das muss ich fotografieren.

Naja, das ist immer so eine Sache, wenn man die Produkte
kreativer Menschen fotografieren möchte.
Etliche Schöpfer ausgefallener Dinge haben es
überhaupt nicht gerne, wenn man zur Kamera greift.
Sie befürchten "Ideen-Klau", manche werden sogar sehr böse -
wenn man nicht fragt.
Öfters schon habe ich eine ablehnende Antwort bekommen und mich
dann selbstverständlich auch daran gehalten.

Ich schlich also um diesen Stand herum und traute mich zunächst
gar nicht zu fragen. Auf dem Rückweg sind wir dann noch einmal
dort stehen geblieben und ich fasste mir ein Herz.

"Aber klar dürfen Sie Fotos machen", sagte mir die nette Frau
 und Schöpferin dieser tollen Teile.
Und so legte ich los!

Die Objekte meiner Begierde waren Taschen und Körbe,
geflochten aus TetraPak-Tüten.


sommerfrische Früchtchen








Milch macht müde Menschen munter







Ich sagte der Schöpferin dieser Kunstwerke, dass ich diese Idee klasse finde.
Sie erklärte mir, dass es Anleitungen zum Basteln mit TetraPak
massenweise im Internet gibt.

Hier ein Link zur original-TetraPak-Bastelseite klick hier 

Anfangs benötigten die junge Frau und ihre Freundin bis zu 8 Stunden
(je nach Größe) für die Behältnisse.
Mittlerweile haben sie aber Übung und es geht etwas schneller.

Die leeren Packungen werden gesammelt, natürlich gesäubert,
in Streifen geschnitten und dann verflochten.
Mir gefielen die Verzierungen mit farblich passendem Band,
 Knopf und teilweise Henkel sehr gut.

Meine Überlegung, selber ein Körbchen zu basteln, habe ich erstmal verworfen.
 Ich hätte vermutlich tagelang daran gesessen. Und wer weiß,
wie das Ergebnis ausgefallen wäre

Also entschloss ich mich, ein Körbchen zu kaufen.

Und so sieht es aus, bestückt mit Usambara-Veilchen:







Natürlich sind die Veilchen farblich passend!


Und hier nochmal näher dran - zum Abgucken







Das Körbchen steht normalerweise in der Wohnung,
zum Fotografieren musste es mal kurz an die kalte Luft!


Ich hatte mir eine Visitenkarte der kreativen Dame mitgenommen,
habe sie aber leider verloren oder verlegt.
Gerne hätte ich zu ihr verlinkt!
Ich erinnere mich aber noch, dass auf der Karte keine HP bzw. kein Blog vermerkt war.
Eine Verlinkung wäre also ohnehin nicht möglich gewesen - leider.



Mit diesen farbenfrohen Bildern verabschiede ich mich in ein wohl
eher trübes und kaltes Pfingst-Wochenende.


Schöne Feiertage wünsche ich



Nachtrag:

Man muss nur mal richtig gucken bzw. zwischen den Blättern
 auf dem Schreibtisch suchen!

Angefertigt wurden oben gezeigte Taschen und Körbe
 von Monika Averdunk aus Alpen / Niederrhein.

 




Nickname 17.05.2013, 20.12 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ruhetag

 
 
 
 
 









Allen Müttern, die den Muttertag feiern, wünsche ich einen Tag, an dem
 sie verwöhnt werden
und selber einmal gar nichts tun müssen lachen.gif



Obwohl ich unseren Töchtern schon seit vielen Jahren sage, dass ich
 keinen Muttertag begehen möchte, bekomme ich jedes Jahr eine Kleinigkeit geschenkt. 
Bisher war es immer so, dass trotz des "Ich will keinen Muttertag" bei uns zuhause
 ein Kaffeetrinken veranstaltet wurde
Und das war auch immer schön und harmonisch!



In diesem Jahr ist es das 1. Mal, dass wirklich gar nichts stattfindet.
Unsere Töchter sind mittlerweile selber Mütter und ich wünsche ihnen,
 dass sie diesen Tag nach ihren Vorstellungen verbringen können.

Mein diesjähriges Muttertags-Geschenk habe ich schon am Donnerstag bekommen.
 Es ist mehr als eine Kleinigkeit - und obwohl ich ehrlich (!) kein Geschenk
 erwarte, habe ich mich sehr darüber gefreut.
Der Töchter-Vater übrigens auch, denn es ist ein Gemeinschaftsgeschenk
 zum Vater- und Muttertag.

Wenn ich es so fotografieren kann, dass es vorzeigbar ist (dafür muss die Sonne scheinen),
 dann werde ich es hier noch unten drunter setzen.



Einen schönen und erholsamen Sonntag wünsche ich nicht nur den Müttern,
 sonden allen, die heute hier lesen



**********



Zwar ohne Sonne, aber trotzdem ganz gut zu erkennen -
hier ist es:










In dieses Deko-Fahrrad hatte ich mich verguckt, es aber nicht gekauft.
Meine Töchter waren dabei ... und jetzt steht es hier bei uns



Nickname 12.05.2013, 10.06 | (5/5) Kommentare (RSS) | TB | PL

Schloß Nordkirchen / Westfalentreffen

 


"Dem Glücklichen schlägt keine Stunde"





 

(Glockenturm und Uhr der Schloß-Kapelle Mariä Himmelfahrt)


Dieses Zitat aus Friedrich (von) Schillers "Wallenstein" passt sehr gut zum
diesjährigen Treffen etlicher Foto-Freunde.
Besser bekannt ist dieses Treffen unter der Bezeichnung
 "Westfalen-Treffen".

Natürlich schlug uns allen irgendwann das Stündlein der Heimfahrt,
 aber bis es soweit war, verbrachten wir eine schöne Zeit miteinander.


Es war ein ganz besonderes Treffen, denn es war das 10. seiner Art.
Ich war zum vierten Mal dabei, der mir Angetraute das dritte Mal.

Es geht die Erzählung, dass zu Anfang nur waschechte Westfalen dabei gewesen seien.
Später wurden dann auch Auswärtige in den erlauchten Kreis aufgenommen -
und so kamen wir zu der Ehre, ebenfalls teilhaben zu dürfen


In diesem Jahr besuchten wir Schloß Nordkirchen,
 auch bekannt als Westfälisches Versailles.

An diesem Ort begannen damals die Westfalen-Treffen.

Ins Grübeln brachte mich diese Laterne:








Obwohl die Häuserwand gerade ist, scheint mir die Laterne
schief zu hängen.
 Ob das eine optische Täuschung ist?


Nachdem wir zunächst ausgiebig gegessen und Neuigkeiten ausgetauscht
hatten, ging es zum Treffpunkt für eine geführte Schloßbesichtigung.



Vor diesem Ort an der Kapelle befand sich ein Blumenrondell,
welches in den knalligsten Farben leuchtete und einen betörenden Stiefmütterchen-Duft verstömte:








In der oben schon erwähnten Kapelle darf natürlich auch geheiratet werden -
und von diesem Angebot wird reger Gebrauch gemacht.

Wie wir alle miterleben konnten, gab es Hochzeiten wie am Fließband!
Da wir uns nach der Schloss-Besichtigung natürlich nochmal stärken mussten,
taten wir dies in der Außengastronomie des Schloß-Restaurants -
mit direktem Blick auf die Kapelle und alles, was sich davor bewegte.
Wir waren sozusagen voyeuristisch tätig

Allerdings hatten wir ein besseres Benehmen als ein Gast,
der einige Tische von uns entfernt saß.
Der Besagte hatte ein riesengroßes Fernglas dabei und beobachtete
ungeniert sämtliche Bräute, Bräutigame/Bräutigams und Gäste!

Ein schöner Farbtupfer waren diese Ballons einer Hochzeitsgesellschaft:









Nach einer ausgiebigen Kaffeepause und dem Genuss von
blauem Himmel und Sonnenschein rafften wir uns auf, um dieses
große Wasserschloss mit seinen wunderschönen Anlagen zu erkunden.
Abgesehen von den prächtigen Schlossgebäuden hat mir das
 "Drumherum" sehr gut gefallen!








Auf unserem Spazierweg blickte jemand nach oben und sah
einen Vogel hoch oben im Geäst eines Baumes sitzen.
Es wurde gerätselt, welcher Vogel das wohl sein könnte?
"Fischreiher" kam ins Spiel - aber das konnte nicht sein.
Ich war der Meinung, es sei ein Kormoran, jemand von
 den Anderen meinte das auch.
Das Fotografieren schien irgendwie schlecht möglich.
Ich habe es trotzdem versucht, das Foto später dann noch am PC etwas in
der Belichtung korrigiert und den Vogel näher heran geholt.
Und siehe da ... es ist ein Kormoran:








Auf dem Schlossgelände stehen sehr viele Bäume.
Der Blick in diese Allee gefiel mir besonders gut:









Und dann offenbarte sich uns allen noch ein ganz besonderer Anblick,
nämlich eine Blutbuche, deren Blätterwerk sich im Wasser spiegelte:









Fotos dieser roten Blätter, leuchtend im Gegenlicht, gibt es bei einigen
der unten aufgeführten Links!


Ich hatte Glück und habe die von der Hochzeitsgesellschaft
 in den Himmel entlassenen Ballons einfangen können.

Mit diesen herzigen Ballons









geht ein herzliches Dankeschön an

Agnes

und ihren Mann für die vielen Vorarbeiten und die Organisation dieses Treffens.

Es war ein herzerwärmender Tag, und das nicht allein wegen der Sonne

 Wir hatten jede Menge Spaß, haben uns gut unterhalten
 und darüber gefreut, all die vertrauten Gesichter wiederzusehen.

Wir fühlen uns in dieser Runde sehr wohl und sind immer wieder gerne dabei!


Und hier noch einige Links zu anderen Teilnehmern und ihren Berichten.
Wen das Schloß interessiert, sollte mal anklicken -
es gibt viele unterschiedliche Motive, interessante Blickwinkel
 und sehr schöne Beschreibungen dieses Tages
bei:


Agnes natürlich
aNette
Dagmar
Gabi
Sylvia
Zitante Christa


Nachtrag:

auch wenn es hier so aussieht, als ob nur Frauen beteiligt waren ... weit gefehlt!
Von den 17 Teilnehmenden waren 7 Männer  

Nickname 07.05.2013, 23.06 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leipzig und Buchmesse / Teil 2


Wie bei jedem Leipzig-Besuch war ich auch dieses Mal wieder
fasziniert von der Nikolaikirche.

Der helle, lichtdurchflutete Innenraum in den pastelligen
Farben und die Gestaltung der Säulen begeistern mich
immer wieder aufs Neue.

Darum zeige ich heute ausschließlich Bilder dieser Kirche.


Die Sonneneinstrahlung taucht Säulen und Innenraum
in ein weiches Licht:







Blick durch das Säulenkapitell in Richtung Altarraum:







Die Orgel wurde in den Jahren 2003 / 2004 neu gebaut.
Der Spieltisch dieser Orgel wurde von Designern der Fa. Porsche gestaltet.




 


Jede Säule symbolisiert einen Palmenbaum.
Palmblätter stehen symbolisch für Frieden.

Hier kann man die Höhe der Säulen erahnen:







Den Eingangsbereich der Kirche sollte man nicht schnurstracks
durchlaufen, sondern einmal zur Seite und dann nach oben schauen.

Dann sieht man dieses Deckengemälde von Adam Friedrich Oeser:







Das Foto zeigt nicht annähernd die tatsächliche Größe und Tiefe
dieses in einer Kuppel befindlichen Gemäldes.
Man sollte es selber sehen und auf sich wirken lassen.


Wer dem Link ganz oben gefolgt ist und sich dort weitergeklickt hat,
der hat auch noch einmal nachlesen können, welchen Beitrag die
Friedensgebete in der Kirche zur Deutschen Einheit geleistet haben.

Ich denke, dass jeder von uns sich an die Demonstrationen und die
Gebete erinnern kann.
Friedensgebete gibt es dort schon seit 1981.

Im Jahre 1989 bekamen diese Treffen und Gebete immer mehr Zulauf.
Friedliche Proteste gingen auf die ganze DDR über und in der Folge
dieser friedlichen Demonstrationen und unter dem Druck der Menschen
brach das Regime zusammen.

Das Ergebnis war die Wiedervereinigung Deutschlands.

Die Freude und das Glücksgefühl von damals werden heute leider oft vergessen.

So mancher "Ossi" wünscht sich angeblich die DDR zurück
und etliche "Wessis" sind erzürnt über den Solidaritätsbeitrag (Soli),
der immernoch gezahlt werden muss - übrigens auch von den "Ossis",
und der dem Aufbau Ost zugute kommt.

Ein friedliches Miteinander in demokratischer Freiheit wünsche ich uns allen -
wie könnte ich das besser unterstreichen als mit den Fotos
aus der Nikolaikirche?!


 

Nickname 24.04.2013, 18.59 | (8/8) Kommentare (RSS) | TB | PL

Leipzig und Buchmesse / Teil 1



Gesehen und fotografisch festgehalten auf der Leipziger Buchmesse:








Als "schreibendes Wesen" und Liebhaberin der deutschen Sprache
 unterstütze ich das voll und ganz!
Alledings ist mir auch bewusst, dass es viele Begriffe gibt,
 die wir tagtäglich benutzen und die nicht mit einem einzigen
Wort ins Deutsche zu übersetzen sind.

Bei rein englischen Begriffen ist das oft auch in Ordnung ... okay
Aber bei denglischen Wörtern sträuben sich mir oft die Nackenhaare,
zumal sie oft vom Englischen her völlig sinnlos sind.

Letzte Tage fiel mir der "Backshop" ins Auge!
Darunter würde ein Engländer sehr wahrscheinlich ein Geschäft zum Zurücksenden
 von Waren vermuten - und nicht einen Selbstbedienungsladen
 für Brot und Brötchen!


Der Unterschied zwischen Anglizismen und denglischen Wörtern wird
 hier  Link zu Wikipedia  gut erklärt.


Und hier noch der Link zu
Deutsche Sprachwelt 

Ich habe mich dort mal umgesehen und finde das sehr interessant.


**********


Das Messe-Gebäude erstreckt sich über 5 Hallen, alle unter einem Dach.
 Wenn man fast den ganzen Tag dort verbringt und möglichst viel sehen
möchte, dann sind es etliche Kilometer, die man läuft.

Es tut gut, wenn man sich hin und wieder eine kleine Pause
gönnt, sitzen und sich ein wenig erholen kann.
Eß- und Trinkbares gibt es dort reichlich, die Auswahl ist groß.

Solch ein Bücherhocker scheint einiges an Gewicht auszuhalten:









Wie wäre es mit einem Ordentlichen Wirtschaftswunder-Bohnenkaffee?!









Demnächst habe ich noch Fotos von der Buchmesse zu einem
ganz speziellen Gebiet.

Jetzt geht es erst einmal in die Leipziger Innenstadt.
Man kann sie erlaufen oder hiermit erkunden:








Wir sind gelaufen, gelaufen, gelaufen -
und dabei gab es Vieles zu entdecken.

Doch davon erzähle ich demnächst.



Nickname 10.04.2013, 19.15 | (6/6) Kommentare (RSS) | TB | PL

Farbenfreude

 

Nach Schneefall am Ostersonntag gab es am Ostermontag
blauen Himmel und Sonne pur!
Hier und da waren dicke Knospen zu sehen,
ebenso die ersten zarten Blüten am Kornelstrauch.

Das alles reichte mir aber nicht aus, um es hier zu zeigen -
es war noch zu viel Grau drumherum.

An der Anlegestelle der Boots-Vermietung fanden wir noch einige  "Ostereier" -
jedenfalls waren die Farben dementsprechend bunt!

Hier warten Tretboote und deren Vermieter auf steigende Temperaturen,
um den Bootsverleih öffnen zu können:







In den produzierenden Gärtnereien sind die Gewächshäuser derzeit voll,
um nicht zu sagen: übervoll.
Die immer noch frostigen Nachttemperaturen sorgen für Kaufzurückhaltung.

Das bedeutet, dass die Frühjahrsblüher noch Platz beanspruchen,
 anstatt in den Pflanzenmärkten verkauft zu werden.
Die Sommergewächse sind aber auch schon "in Arbeit" und benötigen
 zum guten Gedeihen ebenfalls reichlich Raum.

Von der Sonne (im Gewächshaus) beschienene Fuchsien
 in prächtigen Farben warten darauf,
an uns Endverbraucher und somit an die frische Luft zu gelangen
 und unsere Terrassen, Balkone und Gärten zu verschönern:



   
 




 



Und wenn es draußen schon nicht grünt und blüht, dann muss man sich
eben die Farben selber matschen.

Hier ist unseren Enkel Ben damit beschäftigt, ein Bild zu erstellen 




 


Somit dürfte jedem klar sein, warum Fingerfarben genauso heißen wie sie heißen:
weil man mit den Fingern ...!

Ich kann versichern, dass das Abwaschen von Kind, Maldecke, Schürze, Stuhl und
der Hände von Mama und Oma viel Arbeit war.

Fotografiert hat das übrigens der Opa.
 Er wusste schon, warum - er blieb nämlich sauber




Nickname 03.04.2013, 12.16 | (5/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Ich streike ;-)

 

Aber bevor ich in Streik trete

- weil ich dem Winter hier keinen Platz mehr einräumen möchte
- weil ich keine Winterfotos mehr zeigen will
- weil ich den Winter genauso Leid bin wie die meisten von Ihnen / Euch

bevor ich mich also weigere, nochmals spezielle Winterfotos zu posten ...
gibt es noch einmal einige Bilder zu sehen

Das lässt sich leider nicht vermeiden, denn ich hatte ja angekündigt,
dass ich über unseren Kurzurlaub berichten werde -
und da war es eben kalt, sehr kalt, und überall noch winterlich.

Um mit dem Thema Winter abzuschließen, habe ich aus allen 3 Urlaubsorten
einige Eiskristall-, Eiszapfen- und Schneefotos zusammengestellt.


Unsere 1. Station auf der Fahrt nach Leipzig war Hannoversch Münden.
Am Ufer der Werra sowie in der Werra hatten sich viele Eiskristalle gebildet,


an Wassergräsern







an Baumstämmen im Wasser







sowie am Abflussrohr der Dachgaube unseres Hotels -
tagsüber hat es leicht getaut, dann ist das Wasser wieder gefroren







Am letzten Tag unseres Aufenthaltes in Leipzig haben wir den
Vorort Plagwitz besucht.
Wie überall in der Stadt drohten auch hier Dachlawinen und außerdem tropfte
 und tröpfelte  es überall von den Dächern.
Dort, wo das Tauwasser hingetropft ist, ist es auch wieder gefroren.
Das sah dann z. B. so aus wie an diesem Strauch:







Plagwitz ist ein sehr schöner Vorort von Leipzig.
Hier sehen die Häuser tiptop aus, der Ort ist von Wasser umgeben bzw. durchzogen
 und alte Fabrikgebäude sind wunderschön restauriert und renoviert worden.
Dort sind Wohnungen entstanden.

Das viele Wasser zieht anscheinend auch Bisamratten an - und nicht wenige.
Wir standen in der Nähe eines Flüsschens als mein Mann plötzlich rief:
"Mach schnell (Foto), da ist eine Bisamratte!"

Viel Zeit hatte ich nicht, denn dieses dicke Viech lief ratzfatz übers Eis
auf eine offene Wasserstelle zu.
Und dann sahen wir noch 2 weitere Kollegen, die im Wasser schwammen.

Ich musste mein Tele ganz ausfahren und das Objekt meiner Begierde später noch
 aus dem Foto heraus vergrößern, sonst wäre das hier im Blog zu klein gewesen.
Von daher rauscht das Foto stark, aber ich wollte Euch dieses gut genährte
Tierchen nicht vorenthalten 







In Wernigerode, auf der letzten Station unserer Reise, haben wir das
gleichnamige Schloss besucht.
An einem der angrenzenden Gebäude habe ich diese Dachgaube
 mit den Eiszapfen fotografiert







Zum Abschluss möchte ich ein Foto zeigen, dass auf den Frühling hoffen lässt.
Es entstand am Rand der Leipziger Innenstadt, auf einer Wiese
neben dem Neuen Rathaus ... im Sonnenschein!




 

Die Krokusse sind wirklich tapfer
Sie trotzen Eis und Schnee - und das schaffen wir auch
noch für einige Tage.

Sollte der Frühling in diesem Jahr gar nicht kommen,
dann gibt es bestimmt sofort Sommer - wetten?



Nickname 24.03.2013, 20.26 | (4/4) Kommentare (RSS) | TB | PL

Auflösung

meiner Fragen zum vorletzten Posting.


Wie schon erwähnt war ich einige Zeit krank. Deshalb kommt erst heute die Auflösung auf meine Fragen / Fotos.


Die Antworten auf meine Anfragen per mails an Herrn Hinke vom NABU Duisburg und
an
Herrn Schmelz vom Bienenmuseum in Duisburg-Rumeln kamen sozusagen postwendend.

Ich bedanke mich an dieser Stelle auch noch einmal ganz herzlich bei den beiden Herren!
Sie haben mir sehr weitergeholfen und meine Lesern und ich haben ganz sicher etwas dazugelernt.



Herr Hinke vom NABU schreibt zu dem gezeigten Vogel:

... bei dem Vogel handelt es sich tatsächlich um eine Waldschnepfe.
Ein Vogel, den man nicht nur in Duisburg äußerst selten zu sehen bekommt.
Die Bekassine, der diesjährige Vogel des Jahres, ist etwas anders gefärbt ...




Herr Schmelz vom Bienenmuseum schreibt mir zu dem gezeigten "Wabennest":

... auf den ersten Blick ist es ein Nest einer Hornisse.
Diese bauen aus Holz eine Art Papiernest, dieses wird nur einmal benutzt ...



Somit sind meine Fragen beantwortet und ich bedanke mich auch bei den 4 Kommentierenden meines entsprechenden Beitrages, die sich ebenfalls Gedanken über diese "Erscheinungen" gemacht haben.


In dem betreffenden Posting schrieb ich ja auch, dass es spezielle "Wohn-Angebote" für Insekten gibt.

Wie der Zufall es will ist mir ein paar Tage später - als ich noch nicht bettlägerig war - bei einem Spaziergang folgendes Objekt vor die Linse gekommen ... genau passend zu meinem Beitrag:





 





Nickname 03.02.2013, 12.51 | (3/3) Kommentare (RSS) | TB | PL

Lebenszeichen



Leider hat mich ein starker, grippaler Infekt völlig aus den Schuhen gehauen.

Der Infekt selber und einige Tage Bettlägerigkeit haben mich ziemlich schlapp gemacht.

So ganz allmählich geht es wieder aufwärts, auch bei meinem Mann, der zur selben Zeit gelegen hat.

Wir werden noch einige Tage Erholung und Ruhe brauchen, um wieder fit zu werden.


Die Antworten zu meinen Fragen im letzten Posting liegen mir schon lange vor, ich werde in den nächsten Tagen berichten.


Ein bisschen Geduld ist noch nötig - bis dahin liebe Grüße an alle Leser hier im Blog :-)



Nickname 31.01.2013, 12.03 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Natur-Rätsel

 
 
Heute sollt ihr kein Rätsel lösen, sondern ich brauche selber Hilfe,
und zwar in zwei Fällen!

Eine Anfrage beim Nabu Duisburg habe ich auch schon gestellt,
 ich warte noch auf Antwort.

Aber vielleicht gibt es unter meinen Besuchern ja jemanden,
 der sich in der Vogel- und Insektenwelt auskennt?

Die geschlossene Schneedecke treibt Tiere in unseren Garten,
die sich ansonsten nicht bei uns aufhalten.

Gestern sah ich diesen mir unbekannten Vogel und habe ihn
aus großer Entfernung aufgenommen.
Ich wollte ihn nicht verscheuchen und musste die Fotos nachträglich
ziemlich stark vergrößern, damit man etwas erkennen kann.
Sie haben also nicht die beste Qualität:




 


Wir haben sehr viele unterschiedliche Vögel in unserem Garten und dieser ist mir nur
 wegen seines sehr langen Schnabels aufgefallen.


Irgendwann sah ich dann, dass der Vogel seinen Schnabel  unter den
Schnee schob und darunter in der Erde hackte.
Das sah so aus:




 



Nachdem ich meine "Feld-Wald-Wiesen-Berg- und Talbücher" durchsucht habe und auf die
 Waldschnepfe gestoßen bin, habe ich noch
 bei Wikipedia nachgesehen, um mir letzte Gewissheit zu verschaffen.

Dort sind allerdings 2 Vögel im "Angebot", nämlich


die Waldschnepfe und dann noch die Bekassine.

Lt. meiner Bücher müsste es sich um die Waldschnepfe handeln, da der
Schnabel der Bekassine noch länger ist.

Ich wüsste gerne ob jemand diesen Vogel / diese Vögel kennt und mir das bestätigen kann?

Beide Vögel sollen sehr selten sein und auf der Roten Liste stehen.
Wenn das so wäre, hätten wir eine echte Rarität in unserem Garten lachen.gif



Die 2. Frage bezieht sich auf wabenähnliche Gebilde.

Ich habe sie im hohlen Baumstamm einer Kopfweide entdeckt.










Und hier noch einmal näher:







In diesem Fall haben meine Recherchen mich überhaupt nicht weitergebracht.
Ich habe unter Bienen, Wespen u.ä. gesucht, aber nichts
gefunden.

Soweit ich weiß gibt es aber Wespen, die sich in Holz einfressen
 und sich dort "einrichten".
Es gibt ja sogar spezielle Holzkästen mit passenden, vorgebohrten
 Löchern, die man im Garten aufhängen kann, damit sich solche
 Insekten dort einnisten können.


Mir fällt gerade ein, dass ich in unserem Bienenmuseum anfragen
könnte - vielleicht kann man mir dort weiterhelfen.

Falls aber jemand eine Idee hat oder Genaueres weiß, würde ich mich
über einen entsprechenden Kommentar sehr freuen.

Vorab schonmal ein Dankeschön! 



PS.: sobald ich vom Nabu oder Bienenmuseum eine Antwort bekomme,
 werde ich sie hier veröffentlichen!


Nickname 21.01.2013, 11.13 | (4/0) Kommentare (RSS) | TB | PL